Startschuss für International AI Alliance

BW_i baut mit Partnern weltweit eine Kooperationsallianz zum Thema Künstliche Intelligenz auf und unterzeichnet zum Auftakt je ein MoU mit der Schweiz und Dubai.

Im Stuttgarter Neuen Schloss unterzeichneten Baden-Württemberg International (BW_i) und Switzerland Global Enterprise (S-GE), die Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, am 6. Oktober 2021 ein Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit beim Thema Künstliche Intelligenz (KI). Ziel ist die enge Kooperation von Unternehmen bei diesem Thema. Dabei soll die Künstliche Intelligenz auf beiden Seiten anwendungsorientiert weiterentwickelt und die Konkurrenzfähigkeit Baden-Württembergs und der Schweiz auf diesem Gebiet gestärkt werden. Gemeinsame Standortmarketing-Aktivitäten sollen für mehr internationale Sichtbarkeit sorgen und bereits bestehende Kooperationen im Bereich der KI weiter ausgebaut werden. Die feierliche Unterzeichnung fand in Anwesenheit von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und des Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin statt.

„Die Schweiz und Baden-Württemberg pflegen traditionell enge Wirtschaftsbeziehungen, die wir mit dieser KI-Kooperation vertiefen werden. Zusammen mit unserem Partner Switzerland Global Enterprise geben wir bei BW_i damit den Startschuss für den Aufbau einer KI-Allianz mit anderen Innovationsregionen in den Niederlanden, Kanada, USA und Dubai. Mit ihnen wollen wir uns weltweit als die relevanten KI-Hubs positionieren“, sagt BW_i-Geschäftsführer Dr. Christian Herzog.

Bereits am 4. Oktober 2021 unterzeichnete Herzog zusammen mit Abdul Baset Al Janahi, CEO der Wirtschaftsfördergesellschaft Dubai SME, ein MoU in Dubai zu einer vertieften Zusammenarbeit beim Thema KI. Die Gespräche sowie die Unterzeichnung fanden im Rahmen der Eröffnung der Weltausstellung Expo 2020 Dubai statt.

KI-Standort Baden-Württemberg international sichtbar machen  

Auf Initiative von BW_i entsteht aktuell eine weltweite Allianz zum Thema Künstliche Intelligenz, die „International AI Alliance“, in der sich Innovationsregionen mit weltweit bekannten KI-Aktivitäten zusammenschließen. Gründungsmitglieder sind neben Baden-Württemberg, der Schweiz und Dubai die kanadischen Regionen Ontario und Québec sowie Pittsburgh (USA) und Nord-Brabant (Niederlande). Kooperationspartner sind die jeweiligen Counterparts von BW_i, die regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften.

Ziel der Allianz ist es, sich als führendes Netzwerk zum Thema KI zu positionieren und zu etablieren und dadurch die Sichtbarkeit der eigenen Region als attraktiven Standort für KI zu erhöhen. Alle Partnerregionen sind als führende Standorte für KI weltweit bekannt und verfügen über ein starkes KI-Ökosystem, das aus Unternehmen, Start-ups, Investoren sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen besteht.

Die Kooperation beruht auf der gegenseitigen Unterstützung bei geplanten Projekten in der jeweiligen Region, aber auch der gemeinsamen Vermarktung der jeweiligen KI-Kompetenzen bei Drittveranstaltungen wie z.B. AI-Konferenzen oder internationale Fachmessen. Eine gemeinsame Website zum Start des Netzwerks ist bereits eingerichtet: international-tech-alliances.com

Unterzeichnung MoU zur Zusammenarbeit im Bereich KI (v.l.n.r.): Schweizer Staatspräsident Guy Parmelin, Patrik Wermelinger (S-GE), Dr. Christian Herzog (BW_i), Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Unterzeichnung MoU zur Zusammenarbeit im Bereich KI (v.l.n.r.): Schweizer Staatspräsident Guy Parmelin, Patrik Wermelinger (S-GE), Dr. Christian Herzog (BW_i), Ministerpräsident Winfried Kretschmann © Staatsministerium BW / Uli Regenscheit

Abdul Baset Al Janahi (Dubai SME) und Dr. Christian Herzog (BW_i) nach der Unterzeichnung des MoU zu einer vertieften Zusammenarbeit beim Thema KI zwischen Baden-Württemberg und Dubai

Abdul Baset Al Janahi (Dubai SME) und Dr. Christian Herzog (BW_i) nach der Unterzeichnung des MoU zu einer vertieften Zusammenarbeit beim Thema KI zwischen Baden-Württemberg und Dubai © Dubai SME

Cornelia Frank

Leiterin der Abteilung Internationalisierung & Ansiedlung

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