Wissenschaftler*innen winken von der Reling eines Schiffs

Nobelpreisträgertagung 2022

Baden-Württemberg wirbt bei wissenschaftlichem Nachwuchs aus dem Ausland für den starken Forschungsstandort.

BW_i informierte internationale High Potentials aus der Forschung über vielfältige Karrieremöglichkeiten im Bereich Chemie.

Die diesjährige 71. Lindauer Nobelpreisträgertagung widmete sich vom 26. Juni bis 1. Juli dem Thema Chemie. Im Anschluss an das internationale Wissenschaftsforum bot Baden-Württemberg International (BW_i) im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg den südwestdeutschen Hochschulen am 1. Juli 2022 die Möglichkeit, ihre Forschung einem hochkarätigen Fachpublikum im Rahmen der traditionell stattfindenden Schifffahrt zur Insel Mainau vorzustellen. An der Abschlussfahrt nahmen rund 15 Nobelpreisträger*innen und rund 600 internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 90 Ländern teil.

Forschungshighlights aus dem Südwesten

BW_i präsentierte gemeinsam mit 12 Ausstellern aus dem Fachbereich Chemie die Stärken des Wissenschaftsstandorts und die vielfältigen Karrieremöglichkeiten für internationale Nachwuchswissenschaftler*innen im Südwesten. Vertreten waren die Landesuniversitäten Stuttgart, Hohenheim, Ulm, Heidelberg, Tübingen, Freiburg, Konstanz, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie. Auch die diesjährigen Landessieger im Fach Chemie des Wettbewerbs von „Jugend forscht“, zwei Schüler des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg (SFZ), durften ihr Forschungsprojekt vorstellen.

„THE LÄND“ als Chancenland für internationale Nachwuchswissenschaftler*innen

17 ausgewählte Nachwuchswissenschaftler*innen aus 15 Ländern lud BW_i nach der Tagung und Schifffahrt vom 1. bis 7. Juli 2022 zu einer Fortsetzung des wissenschaftlichen Austauschs und zu einem vielfältigen Besuchsprogramm durch Baden-Württemberg ein.

Die internationale Besuchergruppe erwartete ein interessantes Fachprogramm an Wissenschaftseinrichtungen, darunter an den Landesuniversitäten in Konstanz, Tübingen, Freiburg, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe und Heidelberg sowie im Bereich der angewandten Forschung beim Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT). So wurden die Nachwuchsforscher*innen an der Universität Heidelberg von Prof. Dr. Jürgen Pross, Prorektor für Forschung, sowie von Prof. Dr. Karin Schumacher, Prorektorin für Qualitätsentwicklung, in Empfang genommen und  über   die Nachwuchsförderung an der deutschen Exzellenzuniversität informiert . Auch die Fakultät Chemie an der Universität Stuttgart lernte die Gruppe kennen. Nach einer Vorstellung der technisch orientierten Hochschule durch Dr. Wolfgang Holtkamp, Senior Advisor International Affairs (SAIA), und Prof. Dr. Elias Klemm, Institutsleiter am Institut für Technische Chemie, wurden die Teilnehmer*innen des Anschlussprogramms von Professor*innen der Fakultät Chemie durch das Institut für Polymerchemie und das Institut für Technische Chemie geführt.

Über das Fachprogramm hinaus erlebten die Jungakademiker*innen in Form eines abwechslungsreichen Freizeitprogramms den hohen Freizeitwert Baden-Württembergs:  In Rottweil stand zum Beispiel der Besuch des Thyssenkrupp-Elevator-Testturms genauso auf dem Programm wie eine Stadtführung durch den mittelalterlichen Stadtkern.  

Internationale Nachwuchsforschende auf der Schifffahrt zur Insel Mainau im Anschluss an die Nobelpreisträgertagung. ©Staatsministerium Baden-Württemberg / Uli Regenscheit

Internationale Nachwuchsforschende auf der Schifffahrt zur Insel Mainau im Anschluss an die Nobelpreisträgertagung. ©Staatsministerium Baden-Württemberg / Uli Regenscheit

Internationale Nachwuchsforschende informieren sich bei der Forschungsausstellung über die baden-württembergische Forschungslandschaft. ©Staatsministerium Baden-Württemberg / Uli Regenscheit

Ausländische Wissenschaftler*innen besuchen die Uni Stuttgart

Internationale Nachwuchswissenschaftler*innen zu Besuch beim Fachbereich Chemie an der Universität Stuttgart. ©BW_i

Tags

Typ
News
Autor
Datum
06.07.2022

Sonja Dube

Leiterin des Bereichs Talent- & Hochschulservice

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