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Das neue Freihandelsabkommen USMCA – Geschäftsmöglichkeiten in Mexiko

bw-i lud interessierte Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung Mexiko nach Stuttgart.

Teilnehmer der bw-i-Veranstaltung

18. Oktober 2018 - Anfang Oktober kam es zu einer Einigung zwischen den Handelspartnern: USA, Mexiko und Kanada legen ihr Freihandelsabkommen Nafta neu auf und nennen es künftig USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA). Was bedeutet diese Neuauflage für Investoren? Welche aktuellen Entwicklungen in Mexiko gilt es zu beachten? Zur Klärung dieser und anderer Fragen organisierte Baden-Württemberg International (bw-i) am 8. Oktober 2018 eine Informationsveranstaltung in Stuttgart.

Die Generalkonsulin in Frankfurt, Cecilia Villanueva, berichtete über den Ausgang der Wahlen. Das Ergebnis ist historisch: In der noch jungen Geschichte der mexikanischen Demokratie hat noch nie ein Präsidentschaftskandidat so viele Stimmen wie Lopéz Obrador erhalten; er wird am 1. Dezember 2018 sein Amt antreten.

Uwe Erbs von der Santander Consumer AG zeigte die Besonderheiten beim Geschäfte tätigen mit Mexiko auf: So ist etwa der Peso unbeschränkt frei konvertierbar, eine Kreditvergabe ist in allen Währungen möglich, und die Zinspolitik ist sehr restriktiv.

Mario Monsreal von Proméxico Deutschland berichtete über die aktuellen Geschäftsmöglichkeiten in Mexiko: 2017 war das Land mit einer Produktion von insgesamt 4 Millionen Pkw der siebtgrößte Automobilhersteller weltweit – mit berechtigter Hoffnung, im Ranking bald weiter nach oben zu klettern. Allerdings könnte der neue Handelsvertrag mit den USA und Kanada diese Entwicklung bremsen.

Die deutsche Industrie hat in den vergangenen Dekaden stark in Mexiko investiert. Automobilhersteller und -zulieferer haben allein seit Ende der 1990er Jahre rund 430 Werke in Mexiko gebaut, um von den niedrigen Löhnen und dem Lohngefälle gegenüber den USA und Kanada, aber auch gegenüber Westeuropa zu profitieren.

Die wichtigsten Güter, die Deutschland nach Mexiko liefert und aus Mexiko importiert, sind Kraftfahrzeuge und -teile, elektrische Ausrüstungen sowie elektrische und optische Erzeugnisse. Mexiko ist darüber hinaus ein wichtiger Absatzmarkt für den Maschinenbau.

Rosemarie Fleischmann, Managing Partner bei Boege & Business, einer deutschstämmigen Personalberatung mit über 17 Jahren Erfahrung auf dem mexikanischen Markt und bw-i-Kooperationspartner in Mexiko, berichtete von der individuellen Akquise mexikanischer Gesprächspartner im Rahmen von Delegationsreisen sowie von ihren Erfahrungen bei der Personalsuche vor Ort.

Bernd Bartmann, Mitglied des Vorstands für den kaufmännischen Bereich der PWO AG, berichtete über den Aufbau der Tochtergesellschaft in Puebla. Schwerpunktthema seines Berichts war die Ausbildung des Personals vor Ort. PWO ist einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller von anspruchsvollen Metallkomponenten und Systemen in Leichtbauweise für Sicherheit und Komfort im Automobil. In Mexiko hat PWO vor zehn Jahren die Cartec S.A. de C.V., Zulieferer für Metallkomponenten und Baugruppen mit Sitz in Puebla, erworben. Diese Akquisition bedeutete eine wichtige Ergänzung der Präsenz auf dem nordamerikanischen Automobilmarkt, wo PWO seit 1997 bereits in Kitchener/Ontario, Kanada, produziert.

In Aguascalientes betreibt der japanische Automobilhersteller Nissan seit 1982 ein Werk. Zudem sollen im Gemeinschaftswerk von Renault-Nissan und Daimler die ersten Infiniti-Modelle vom Band laufen, dann aber auch die ersten Mercedes-Benz-Modelle der A und B-Klasse. Eduardo Infante, Unterstaatssekretär für wirtschaftliche Entwicklung des Bundesstaats Aguascalientes, zeigte Geschäftsmöglichkeiten vor Ort auf.

Aguascalientes ist auch ein Standort der Delegationsreise nach Mexiko, die bw-i vom 17. - 23. Februar 2019 organisiert. Weitere Standorte sind Mexiko-City, Puebla und Querétaro. Weitere Informationen finden Sie unter www.bw-i.de/event/1058.


Ansprechpartnerin

Ines  Banhardt

Ines Banhardt

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Lateinamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-59
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 




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