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5G-Vorreiter Lettland und Baden-Württemberg: Potenzial bei Zusammenarbeit

bw-i präsentierte den deutschen Südwesten auf einer internationalen Technologiekonferenz in Riga als interessanten Standort für Digitalisierung.

Informationsveranstaltung von bw-i mit Bosch in Riga

Die Technologiekonferenz 5G Techritory in Riga

4. Oktober 2018 - Baden-Württemberg International (bw-i) veranstaltete gemeinsam mit der Technologiekonzern Bosch auf der 5G Techritory, die vom 26. bis 28. September 2018 in Riga stattfand, eine Informationsveranstaltung für lettische Firmen.

Beim „Frühstück mit Baden-Württemberg“ stellte bw-i den deutschen Südwesten als Innovationsregion Nummer 1 in Europa vor und zeigte mit dem Beitrag von Bosch zum Thema Smart Factory der Zukunft den aktuellen Trend des Bundeslands zur Digitalisierung von Produktionsprozessen auf. Beim anschließenden Austausch mit bw-i zeigten sich die lettischen Firmen und anwesenden Verbandsvertreter sehr interessiert am Standort Baden-Württemberg. Für baden-württembergische Firmen könnte die 5G-Technologie neue Geschäftschancen und Wettbewerbsvorteile dank effizienterer Produktionsprozesse ermöglichen.

Die bw-i-Maßnahme auf der 5G Techritory knüpft an die Delegationsreise unter Leitung von Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut nach Estland, Lettland und Litauen im Juni 2018 sowie den Gegenbesuch einer litauischen Delegation von Automobilzulieferfirmen unter Leitung des litauischen Wirtschaftsministers Virginijus Sinkevicius in der Region Stuttgart im September 2018 an. Beide Besuche hatten den Fokus auf die Digitalisierung und den IKT-Bereich gelegt. bw-i gelang es mit ihrer Präsenz auf der 5G-Konferenz, die Beziehungen mit den baltischen Staaten, die bei Digitalisierung und schnellen Internetverbindungen als Vorreiter in Europa gelten, nachhaltig zu pflegen.

Bei der 5G Techritory kamen internationale Experten der Branche zusammen, um sich über den aktuellen Stand der Entwicklungen und zukünftigen Geschäftsmodelle der neuen 5G-Technologie auszutauschen. Initiatoren der Veranstaltung waren der lettische Elektronikverband sowie der lettische Mobilfunkanbieter LMT (Latvian Mobile Telephone). Im Rahmen der Konferenz standen insbesondere die Schwerpunktbranchen Smart Mobility, Smart City und Smart Healthcare im Vordergrund. Bei diesen Branchen sehen die Experten das größte Potential für die 5G-Technologie. Hochkarätige Sprecher namhafter internationaler Firmen wie Huawei, Cisco, Nokia, Qualcomm, Samsung oder Alibaba beteiligten sich an der Konferenz in Riga. Mit der der 5G Automotive Alliance, Fraunhofer HH, der Deutschen Telekom, Rohde & Schwarz sowie Bosch war Deutschland insgesamt namhaft vertreten.

In Statistiken zur Verbreitung von glasfaserbasierten Breitbandanschlüssen rangiert Lettland souverän neben Japan und Korea auf Platz 3 weltweit und auf einem Spitzenplatz in Europa. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass Lettland auch bei der 5G-Technologie einer der Vorreiter in Europa ist und die Zukunft der mobilen Kommunikation vorantreibt. Mit 5G kann die Digitalisierung in zahlreichen Industriezweigen auf ein neues Niveau gebracht werden. Auch für den privaten Nutzer ergeben sich ganz neue Möglichkeiten dank der erhöhten Übertragungsraten- und volumina. 5G soll ein Volumen von 1,25 Gigabyte pro Sekunde ermöglichen und liegt damit deutlich über dem LTE-Standard 4G.

Die baltischen Länder sehen das große Potenzial der Digitalisierung und nutzen ihre Vorreiter-Rolle in der EU: Auf der 5G Techritory unterzeichneten sie die Digital Baltic Road-Initiative. Mit dieser Absichtserklärung sollen Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren und vernetzte Fahrzeuge gefördert werden. Auch die EU hat Anfang des Jahres entschieden, dass in allen EU-Ländern bis 2020 5G-Frequenzen verfügbar sein sollen. In Deutschland beginnen die Auktionen für die Frequenzvergabe voraussichtlich in 2019. In Lettland hat bereits eine Auktion stattgefunden, bei der die Firma LMT zum Zuge kam.

 


Ansprechpartnerin

Anna  Krywalski

Anna Krywalski

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereiche Indien, Australien und Baltische Staaten

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