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Gute Chancen auf Kooperation mit Australien für die angewandte Wissenschaft in Baden-Württemberg

bw-i organisierte für Hochschulen eine Delegationsreise nach New South Wales, Victoria und Queensland.

Die Delegation zu Besuch an der Queensland University of Technology in Brisbane im CUBE, einem öffentlich zugänglichen Showroom zur interaktiven Vermittlung von Wissenschaftsthemen

Delegationsteilnehmer der Reise

Baden-Württembergische Hochschulvertreter kamen auf einer von bw-i organisierten Reise vom 3. bis 8. September 2017 mit australischen Universitäten ins Gespräch. Stationen waren die drei Hauptstädte Sydney, Melbourne und Brisbane der Bundesstaaten New South Wales, Victoria sowie Queensland. Alle drei Orte zeichnen sich in Australien durch eine beeindruckende Dichte renommierter Universitäten und einer hohen wirtschaftlichen Dynamik aus.

Die Delegation besuchte die Macquarie University, die University of Sydney, die University of New South Wales, die Royal Melbourne University of Technology, die Swinburne University, die Queensland University of Technology sowie die University of Queensland. Sie traf dort sowohl mit Vertretern relevanter Fachgebiete als auch mit den universitären Führungsebenen zusammen. Den Delegationsmitgliedern boten die Termine die Gelegenheit, Schwerpunkte der eigenen Einrichtungen zu vorzustellen. Im Zentrum der Besuche stand jedoch die Vermittlung des Konzepts der angewandten Forschung an den Hochschulen und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Das Kernstück dieses Konzepts, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Partnern aus der Industrie, konnte den besuchten australischen Universitäten in seiner Bedeutung für die Innovations­fähigkeit Baden-Württembergs erfolgreich dargestellt werden. Diese einzigartige Kooperation von Hochschulen und Industrie stellte sich in den Gesprächen als wichtige Grundlage für zukünftige Kooperationsmodelle heraus, die über das klassische Modell des Studierendenaustauschs hinausgehen. In den OECD-Innovationsstudien der vorletzten Runden war Australien noch Schlusslicht bezüglich des Schlüsselkriteriums Zusammenarbeit der Industrie mit der öffentlichen Forschung. In der jüngsten Studie holte das Land zwar signifikant auf, was auch auf den neuen wissenschaftspolitischen Kurs zurückzuführen ist, jedoch betonten die australischen Universitäten vor den ausländischen Gästen die Ausbaufähigkeit in diesem Bereich. Informationsgespräche mit deutschen Vertretern aus Wirtschaft, Kultur und Bildung bei der Außenhandelskammer Sydney, dem Generalkonsulat Sydney und der Regierung des Bundesstaates Victoria ergänzten die Eindrücke von Forschung und Hochschulbildung an den besuchten Universitäten.

Mittlerweile sind die teilnehmenden baden-württembergischen Hochschulen dabei, Nachgespräche zur Anbahnung von Kooperationen mit der australischen Seite zu führen.

Australien genießt mit seinen rund 40 Universitäten einen hervorragenden Ruf in der Welt als Forschungsland und ist beliebtes Ziel für ein Auslandsstudium. Seine Bedeutung als Partnerland für deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen wurde zuletzt auf wissenschaftspolitischer Ebene hervorgehoben: Die Australia-Germany Advisory Group (AGAG) gab 59 Empfehlungen für die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2016 heraus. Auch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen australischen und baden-württembergischen Hochschulen hat für beide Seiten unter anderem deshalb Potenzial, da die Forschungsaktivitäten australischer Einrichtungen die Themenfelder in Baden-Württemberg widerspiegeln und mögliche Felder der Kooperation darstellen: industrielle Fertigung, zukunftsfähige Lösungen für eine nachhaltige Stadt, Umwelt- und Energieforschung, aber auch Lebenswissenschaften.

Dass eine mögliche Zusammenarbeit vielversprechend ist, zeigte bereits auch das australisch-baden-württembergische Netzwerksymposium und der hochranginge politische Besuch des australischen Chief Scientists Dr. Alan Finkel am Gemeinschaftsstand der Hochschulen Baden-Württembergs auf der Hannover Messe 2017.


Ansprechpartnerin

In-Sook  Choi

In-Sook Choi

Wissenschaft, Forschung und Kunst
Länderbereiche ASEAN, Japan, Korea und Australien

Tel.: +49 (0)711 22787-981
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 




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