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Chancen in der Hochschulzusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Argentinien

bw-i besuchte mit einer Wissenschaftsdelegation eine der stärksten Volkswirtschaften Lateinamerikas.

Gespräche an der Universidad Católica de Buenos Aires

Delegationsteilnehmer am Río de la Plata

Baden-Württemberg International (bw-i) organisierte vom 5. - 11. November 2017 eine Reise für Vertreter von Hochschulen und Forschungseinrichtungen an die Standorte Buenos Aires, La Plata und Rosario. Ziel der Reise war es, mögliche Kooperationen mit argentinischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Bereichen wie Studierenden- und Akademikeraustausch auszuloten.

In Buenos Aires standen Besuche bei der Universidad de San Martín (UNSAM), der Universidad Católica Argentina (UCA), der Universidad de Buenos Aires (UBA), der Universidad del Cine sowie dem Instituto Tecnológico de Buenos Aires (ITBA) auf dem Programm. Zusätzlich hatten die Teilnehmer, die unter anderem von der Universität Konstanz, der Universität Stuttgart und der Universität Offenburg kamen, die Möglichkeit, sich über das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum (dahz) und die Deutsch-Argentinische Vereinigung für Wissenschaft und Technik (ACTAA) zu informieren. Eine Gruppe von Führungskräften unterschiedlicher Unternehmen deutscher Herkunft in Argentinien gründete letztere 2009 mit dem Ziel, die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen öffentlichen und  privaten Instituten beider Länder im Bereich der Wissenschaft und der Technologie zu fördern. Ein weiterer Besuch führte die Delegation an die Universidad de La Plata (UNLP), die den zweiten Platz im argentinischen Universitäts-Ranking einnimmt und somit zu einer der wichtigsten Universitäten des Landes gehört. Auf dem Rückweg nach Buenos Aires hatte die Delegation die Gelegenheit, das Argentinean-German Geodetic Observatory (AGGO) zu besuchen. Das vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und dem argentinischen Forschungsrat CONICET betriebene Observatorium gilt als einziges seiner Art in Lateinamerika und ist Teil einer globalen Infrastruktur zur Erdbeobachtung und Aktualisierung globaler Referenzsysteme.

Weitere Stationen waren die Universidad de Rosario (UNR) und die Universidad Tecnológica Nacional de Rosario (UTNR). An beiden Universitäten standen neben Gesprächen mit Hochschulvertretern Gespräche mit Studierenden auf dem Programm, die sich entweder für ein Studium in Deutschland interessieren, oder die bereits über den DAAD ein Auslandsstudium in Deutschland absolviert haben.

In Buenos Aires hatten die Delegationsteilnehmer außerdem die Gelegenheit, an einer Veranstaltung zum Internationalen Graduiertenkolleg teilzunehmen, gemeinsam organisiert von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) und dem nationalen Rat für wissenschaftliche und technologische Forschung in Argentinien (CONICET).

Die Zahl argentinischer Studierender an baden-württembergischen Hochschulen ist noch sehr niedrig, auch wenn das Interesse an der Hochschulzusammenarbeit von beiden Seiten sehr groß ist. Dies wurde in den zahlreichen Gesprächen mit den argentinischen Vertretern in Buenos Aires, La Plata und Rosario deutlich. So konnten einige Delegationsteilnehmer bereits konkrete Ansätze für die zukünftige Zusammenarbeit finden.

Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Argentinien

Deutschland und Argentinien arbeiten seit über 40 Jahren in Bildung und Forschung zusammen. Schwerpunkte sind die Nutzung natürlicher Ressourcen, Meeres- und Polarforschung sowie die Klimaforschung. Aber auch in den Bereichen Städteplanung, Betriebswirtschaft und Informatik forschen Wissenschaftler aus beiden Ländern zusammen. Ein Beispiel für diese Zusammenarbeit ist das Max-Planck-Partnerinstitut, weltweit eines von drei im überseeischen Ausland gegründeten Institutionen, sowie das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum, das zum Ziel hat, die wissenschaftliche und akademische Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen beider Länder zu intensivieren und zu festigen, indem binationale Studienprogramme mit Doppelabschluss angeboten werden.

Die hohen fachlichen Standards der Universitäten sind unbestritten. Hinzu kommt der kulturelle Aspekt: Argentinien ist in vielerlei Hinsicht „europäischer“ als andere Länder Lateinamerikas und bietet damit zahlreiche Vorteile für eine intensive Zusammenarbeit. Darüber hinaus erlaubt das weitgehend staatliche Hochschulsystem in beiden Ländern eine Kooperation unter ähnlichen Bedingungen. Argentinien ist Heimat vieler hochqualifizierter Wissenschaftler und verfügt über exzellente Forschungseinrichtungen in einer Bandbreite von Disziplinen, wie es sie nur in wenigen lateinamerikanischen Ländern gibt.

 


Ansprechpartnerin

Ines  Banhardt

Ines Banhardt

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Lateinamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-59
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