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Kooperationen zwischen iranischen und baden-württembergischen Museen vereinbart

Zum ersten Mal organisierte bw-i eine Kulturreise in den Iran.

Die Kulturdelegation im Iran

Naqsch-e Rostam

Unter Leitung von Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, reiste vom 25. November bis 1. Dezember 2017 eine baden-württembergische Kulturdelegation in den Iran. Baden-Württemberg International (bw-i) organisierte die Reise nach Teheran, Persepolis und Shiraz für Vertreterinnen und Vertreter von staatlichen Museen des Landes – und bot mit den Schwerpunkten Altertumswissenschaften und zeitgenössische Kunst das erste Mal eine Kulturreise in ihrem Internationalisierungsprogramm an. Dass diese ausgerechnet in den Iran führte, hat mit der immensen Bandbreite iranischer Kunstschätze zu tun, die von den Kulturen der Frühzeit vom 7. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart reicht.

Neben dem kuratorischen Austausch mit Kunstschaffenden sowie Galerie- und Museumsbesuchen standen Gespräche mit der obersten iranischen Kulturbehörde ICHTO (International Cultural Heritage and Tourism Organisation) sowie deren Forschungseinheit RICHTO auf dem Programm. Interessante Einblicke in die Ausbildung von zukünftigen Kunstschaffenden und Gespräche zur Internationalisierung von Forschung und Lehre fanden an den Kunsthochschulen in Teheran und Shiraz statt.

An der Reise nahmen Experten der kulturhistorischen Museen (Badisches Landesmuseum und Landesmuseum Württemberg) sowie der Kunstmuseen (Kunsthalle Karlsruhe, Staatsgalerie Stuttgart, Kunsthalle Baden-Baden) und des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) teil. Als einzige Hochschule war die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart vertreten und die wissenschaftliche Seite wurde durch das Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie aus Mannheim abgedeckt, das bei der Reise an frühere Kontakte anknüpfen wollte.

„Es ist für uns wichtig, die Internationalität unserer Kultureinrichtungen weiter zu stärken. Wir wollen ausloten, welche bilateralen Kooperationen bei Ausstellungen, aber auch bei wissenschaftlicher Zusammenarbeit möglich und sinnvoll sein könnten“, sagte Olschowski.

Erste konkrete Ergebnisse der Reise sind ein Abkommen zwischen dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe und dem National Museum of Iran sowie zwischen dem ZKM in Karlsruhe und der Pejman Foundation für die Ausstellung Reset Modernity! in Teheran.


Ansprechpartnerin

Alexandra  Ahmed

Alexandra Ahmed

Wissenschaft, Forschung und Kunst
Länderbereich Naher Osten, Israel, Türkei

Tel.: +49 (0)711 22787-931
Fax: +49 (0)711 22787-66
E-Mail: 




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