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Innovationspotenziale stärken durch Forschungspartnerschaften zwischen Baden-Württemberg und Australien

bw-i organisierte bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit GOstralia! Research Centre ein Forschungsnetzwerksymposium in Stuttgart.

Dr. Thomas Schaub, Laborleiter Catalysis Research Laboratory (Fotos: GOstralia! Research Centre)

Matchmaking zwischen Wissenschaftlern aus Baden-Württemberg und Australien

Teilnehmer aus Baden-Württemberg und Australien im Gespräch

Kooperationen zwischen öffentlichen Forschungs- und Industriepartnern sind zur Stärkung des Innovationspotenzials einer Region sehr wichtig. Neben regional und national angelegten Partnerschaften gewinnen hierbei auch internationale Kooperationen immer stärker an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund organisierten Baden-Württemberg International (bw-i) und GOstralia! Research Centre am 24. November 2017 das Symposium „Regional Cluster Initiatives in Baden-Württemberg and Models of International Cooperation. Australian-German Perspectives on How to create Innovative Research Networks” in Stuttgart, welches Kooperationsmodelle zwischen Hochschulen und Industriepartnern in Baden-Württemberg und Australien thematisierte. Erfahrungsmodelle beider Länder sowie die Frage nach den Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Wissenstransfer und einer Innovationsgenese bildeten den Schwerpunkt der Vorträge und Diskussionen des Symposiums.

In Baden-Württemberg  ist die Vernetzung der wissenschaftlichen und industriellen Expertise besonders ausgeprägt. Gelebt werden die Kooperationen vor allem durch regionale Clusterinitiativen, an denen Hochschulen, Universitäten, nicht-universitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen mitwirken und von einem transdisziplinären, technologieübergreifenden Dialog profitieren. Letztendlich sichert dieser intensive Austausch das europaweit hervorragende Innovationspotenzial Baden-Württembergs. Es besteht jedoch durchaus Spielraum für eine weitere Internationalisierung im Bereich strategischer Kooperationen.

Auch in der australischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft ist ein großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Industrie entstanden: Ansätze zu einer engeren Zusammenarbeit mit der Industrie werden an den dortigen Universitäten derzeit erörtert, stehen aber im Vergleich zu Deutschland und Baden-Württemberg am Anfang. Durch den Vergleich den Hochschulerfahrungen in Baden-Württemberg sollten Ideen zum Aufbau und zur Vertiefung der Partnerschaften erörtert werden. 

Das Symposium ist eine Fortsetzung des australisch-deutschen Austausches von Hochschulvertretern und Forschungseinrichtungen, der im Vorjahr bereits durch bw-i und GOstralia! Research Centre durchgeführt worden war. Wie 2016 war auch die diesjährige Veranstaltung gut besucht und bot eine exzellente Plattform, mit australischen und baden-württembergischen Vertretern von Hochschulen und Forschungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen, konkrete Formen der Zusammenarbeit zu erörtern und aktuelle Informationen einzuholen. Details zum Programm finden Sie hier.

Vor dem Hintergrund des makropolitischen Rahmens zwischen Deutschland und Australien, der in Form der 59 Empfehlungen der Australia-Germany Advisory Group (AGAG) insbesondere für die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2016 bestärkt wurde, setzt sich bw-i für einen intensivierten Austausch der Hochschul- und Forschungseinrichtungen zwischen dem Südwesten und Australien ein. So besuchte bw-i seit 2016 mehrmals Australien zum Aufbau und zur Intensivierung von Kontakten, zuletzt im Herbst 2017 mit einer Delegation von Hochschulvertretern die Universitätsstandorte Sydney, Melbourne und Brisbane. Hochrangiger Besuch politischer Vertreter aus Australien fand zuletzt vonseiten Dr. Alan Finkel, Chief Scientist des Department of Industry, Innovation and Science, am bw-i-Gemeinschaftsstand für Hochschulen auf der Hannover Messe 2017 statt. bw-i plant weitere Projekte zur Förderung des australisch-baden-württembergischen Austausches.

Die Vorträge der Referenten können auf der Homepage von GOStralia! Research Centre heruntergeladen werden.


Ansprechpartnerin

In-Sook  Choi

In-Sook Choi

Wissenschaft, Forschung und Kunst
Länderbereiche ASEAN, Japan, Korea und Australien

Tel.: +49 (0)711 22787-981
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 




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