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Myanmar: ein Land auf dem Sprung

bw-i informierte auf einer Veranstaltung über die aktuellen Entwicklungen und Marktchancen in dem südostasiatischen Staat.

Jürgen Oswald (Geschäftsführer von bw-i), Khine Khine Nwe (Generalsekretärin der Myanmar Garment Manufactures Association), Ulrich Mack (Mitglied der Geschäftsleitung von bw-i), Hartmut Reichl (Ministerialdirigent im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft), Daniel Sander (Geschäftsführer der Ingenieurkammer Baden-Württemberg)

Vor drei Jahren begann die Regierung in Myanmar mit ehrgeizigen Strukturreformen, die das südostasiatische Land wirtschaftlich nach vorne bringen sollen. Und diese Reformen tragen erste Früchte, wie Khine Khine Nwe, Generalsekretärin des myanmarischen Bekleidungsherstellerverbands Myanmar Garment Manufacturers‘ Association, auf der Informationsveranstaltung „Myanmar – Aktuelle Entwicklungen und Marktchancen“ am 23. September 2014 in Stuttgart aufzeigte. Der Tourismus boome, der Finanzsektor öffne sich, im kommenden Jahr sei beispielsweise die Eröffnung der Börse Yangon Stock Exchange geplant. „Priorität hat aber die Industrialisierung. Ein Gesetz zur Förderung von kleineren und mittleren Unternehmen wurde jüngst verabschiedet.“, sagte Khine Khine Nwe, die zudem Vorstandsmitglied der Union of Myanmar Federation of Chambers of Commerce and Industry (UMFCCI) ist.

Zu der Informationsveranstaltung lud Baden-Württemberg International (bw-i) in Kooperation mit der Ingenieurkammer Baden-Württemberg Mitglieder der 51-köpfigen Delegation, die im Januar 2014 unter Leitung von Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid zu Gast in Myanmar waren, sowie weitere interessierte Unternehmer und Hochschulvertreter aus Baden-Württemberg ein. Während dieser Reise entstand auch der Kontakt zu der Kammervertreterin Khine Khine Nwe.

Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung von Myanmar bildet ein Fünf-Jahres-Plan mit dem Ziel, den Anteil der Industrieproduktion am Bruttoinlandsprodukt bis 2016 auf 32 Prozent zu steigern. Zudem solle, so erklärte Khine Khine Nwe, der Dienstleistungssektor gestärkt werden.

Yasemin Derviscemallioglu, Vertreterin der Anwaltskanzlei Luther in Rangun, gab einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen eines Markteintritts in Myanmar sowie die neuesten Entwicklungen im Unternehmensrecht. Sie erklärte, dass Myanmar nach 50 Jahren Isolation noch über eine unzureichende Corporate Governance und Compliance verfüge. Aber es gebe eine Reihe von aktuellen Reformen: So habe die Regierung Anfang des Jahres ein neues Sonderwirtschaftszonengesetz verabschiedet, das verlässliche Rahmenbedingungen für ein ausländische Privatinvestitionen setze.


Ansprechpartnerinnen

Christina  Ruffert

Christina Ruffert

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich ASEAN

Tel.: +49 (0)711 22787-54
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