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Russische Delegation informiert sich über die Stärken der Medizintechnik im Südwesten

Baden-Württemberg International empfing vom 17. bis 20. Februar 2014 eine Besuchergruppe aus Sankt Petersburg zu einer Informationsreise über den Medizintechnikstandort Baden-Württemberg.

Die Teilnehmer der russischen Delegation

Führung bei Aesculap

Die Apotheke der Zukunft bei Celesio (Copyright Celesio)

Die russische Delegation aus Ärzten und Pharmazeuten, die in Sankt Petersburg an namhaften Kliniken und in der Gesundheitsverwaltung der Stadt arbeiten und dort teilweise für den Einkauf zuständig sind, konnte sich während ihres Aufenthalts einen umfassenden Eindruck über den hohen Standard der Medizintechnik und des Gesundheitswesens in Baden-Württemberg verschaffen. Im Rahmen der Umsetzung des Programms zur Internationalisierung der baden-württembergischen Wirtschaft lud bw-i gemeinsam mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Vertreter verschiedener russischer Partnerregionen nach Baden-Württemberg ein, um ihnen einen direkten Einblick in relevante Unternehmen und Facheinrichtungen zu geben.

Als Einstieg in die Thematik wählte bw-i einen Überblick über das Krankenhauswesen in Baden-Württemberg. Mit 285 Krankenhäusern sowie 208 Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen bietet der Südwesten eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung. Davon konnte die Delegation sich bei zwei Vorort-Besuchen überzeugen: Im Klinikum Stuttgart besichtigte sie die interdisziplinäre Notaufnahme und erhielt Informationen zum Thema Medizintourismus. Am Universitätsklinikum Heidelberg bekamen die Gäste Einblick in die moderne Arbeitsweise der Krebsstation sowie der Chirurgie.

Beim Besuch des Stuttgarter Konzerns Celesio wurden die Delegationsteilnehmer über den Pharmagroßhandel in Deutschland informiert. Das Unternehmen beliefert rund 65 000 Apotheken sowie Krankenhäuser mit 130 000 Medikamenten pro Tag. Neben einer Führung durch das Lager besichtigte die Delegation in einem Showroom auch die Apotheke der Zukunft. Unter dem Markennamen Lloyds baut Celesio derzeit eine Apothekenkette in Europa auf.

Ein weiterer Programmpunkt der Informationsreise war der Besuch des Medizintechnikclusters Tuttlingen. Die Stadt weist die weltweit höchste Dichte an Unternehmen aus den Bereichen chirurgische Instrumente und Endoskopie auf. Bei Aesculap, dem Weltmarktführer für handgehaltene chirurgische Instrumente, besichtigte die russische Besuchergruppe die Produktion und erhielt Einblick in das Innovationsmanagement des Unternehmens. Beim Familienunternehmen Karl Storz wurde die Delegation im neuen Besucherzentrum durch verschiedene Demo-Operationssäle geführt. Der Medizintechnikhersteller hat im Herbst 2013 in Sankt Petersburg ein regionales Zentrum eröffnet, so dass die russischen Gäste den in Tuttlingen geknüpften Kontakt in ihrer Heimat intensivieren können.


Ansprechpartnerin

Bettina  Klammt

Bettina Klammt

Leiterin der Abteilung Internationale Projekte

Tel.: +49 (0)711 22787-943
Fax: +49 (0)711 22787-22
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