Ainoa ist bereits seit 8,5 Jahren ein Teil von #TeamBWi und ein richtiger Tausendsassa. Seit Oktober 2022 betreut die gebürtige Venezolanerin im Bereich Talent- und Hochschulservice das Eliteprogramm für Postdocs der Baden-Württemberg Stiftung auf Diestleisterseite und ist dabei erste Ansprechpartnerin für Nachwuchswisenschaftler*innen, Hochschulen und Professor*innen. Zuvor war sie bereits in einigen anderen Positionen innerhalb von BW_i tätig. Im Interview schildert sie u.a., welche Kompetenzen für eine Tätigkeit bei BW_i von Vorteil sein können.

BW_i: Was haben Sie gemacht, bevor Sie in den Bereich Talent- und Hochschulservice gewechselt sind?

Ainoa Larrauri: In meinen ersten fünf Jahren war ich Assistentin von einem Mitglied der Geschäftsleitung, welches für die Abteilungen „Branchen, Technologiefelder, Innovationsplattform Baden-Württemberg“ und „Wissenschaft, Forschung und Kunst“ verantwortlich war. Später ergab sich dann die Möglichkeit, in die Abteilung Internationale Projekte zu wechseln, wo ich 2,5 Jahre in Projekten der Deutschen Minderheiten gearbeitet habe. Dabei handelt es sich um Förderprojekte vom Bundesministerium des Innern und für Heimat. Dadurch, dass ich davor bereits drei Jahre für ein anderes Bundesministerium mit Förderprojekten gearbeitet hatte, fand ich, dass das gut passt. Eigentlich hat sich innerhalb von BW_i immer etwas neues, spannendes für mich ergeben, wo ich dachte, da kann ich etwas leisten. Somit habe ich insgesamt zwei Mal gewechselt und mich jedes Mal wohl gefühlt.

BW_i: Dann haben Sie ja bereits einige Bereiche bei BW_i kennengelernt. Wie kamen Sie zu BW_i?

Ainoa Larrauri: Ganz genau. Ich habe einen vielseitigen Hintergrund, der es mir ermöglicht, in vielen Aufgabengebieten tätig zu sein. Von Beruf bin ich Dolmetscherin und Übersetzerin und war 15 Jahre lang als solche sowie an einer Universität als Dozentin beschäftigt. Ich habe mich dann entschieden, mit meinem Mann und meiner Tochter nach Deutschland auszuwandern. Ich wollte unbedingt nach Baden-Württemberg, weil ich nach meinem Studium an einem Sonderprogramm für lateinamerikanische Germanisten an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg teilgenommen hatte und deshalb Baden-Württemberg auch schon gut kannte. Für mich war klar: Wenn ich nach Deutschland gehe, dann nach Baden-Württemberg. Und Baden-Württemberg International war dann natürlich das perfekte Unternehmen für mich. Insbesondere als Dolmetscherin hatte ich viel mit Politikern, Unternehmen und Wissenschaftlern zu tun und diese Mischung entspricht ja auch den Zielgruppen von BW_i. Als ich die Stellenausschreibung gelesen hatte, wusste ich: Da will ich hin.

BW_i: Welche Kompetenzen sollten Bewerber*innen aus Ihrer Sicht mitbringen, wenn sie bei BW_i arbeiten möchten?

Ainoa Larrauri: Ich denke, man sollte auf jeden Fall dienstleistungsorientiert sein. Es ist sehr wichtig, dass man nicht immer im Mittelpunkt stehen will, sondern ein Bewusstsein dafür hat, wie wichtig die Arbeit im Hintergrund, die Unterstützung und die gute Beratung unserer Kunden sind. Sie wissen es sehr zu schätzen, dass wir effizient arbeiten und für sie da sind. Dass wir außerdem im Auftrag des Landes Baden-Württemberg arbeiten, sollte man verinnerlicht haben. Auch wichtig ist die interkulturelle Kompetenz. Es hilft, wenn man ein Gespür für verschiedene Kulturen mitbringt und für kulturelle Unterschiede sensibilisiert ist.

BW_i: Wie würden Sie die Unternehmenskultur bei BW_i beschreiben?

Ainoa Larrauri: Unsere Unternehmenskultur ist sehr von Professionalität und Kollegialität geprägt und es herrscht eine freundliche Atmosphäre. Es fühlt sich gut an, hier zu sein. Es arbeiten sehr interessante Leute bei BW_i mit verschiedenen Hintergründen und ich denke, diese Diversität sorgt für viel Toleranz untereinander. Man wird wertgeschätzt, egal woher man kommt.

BW_i: Gab es in Ihrer bisherigen Zeit bei BW_i eine besonders schöne Erfahrung?

Ainoa Larrauri: Im Sommer 2019 durfte ich einen Betriebsausflug für die Belegschaft organisieren und das war zu Beginn eine Herausforderung, weil ich aus dem Ausland komme und erst einmal nicht wusste, wie ich den Ausflug gestalten sollte. Letztendlich dachte ich, wir bleiben in Stuttgart und lernen die Stadt auf eine andere Art kennen. Das war für meine Kolleginnen und Kollegen eine Überraschung und alle haben sich gefreut. Ich habe viel Lob für das Programm bekommen, was ich natürlich toll fand. Ich hatte mir eine Tour überlegt und die Orte ausgewählt, von denen ich dachte, dass man sie kennen sollte - Tourismus in der eigenen Stadt sozusagen.

BW_i: Welchen BW_i-Bereich würden Sie sich aussuchen, wenn Sie dort mal hospitieren könnten?

Ainoa Larrauri: Ich würde den Bereich Internationalisierung wählen. Dort könnte ich mir gut vorstellen, eine Delegationsreise zu leiten und Brücken zu Menschen aus einer anderen Kultur zu bauen. Als Projektleiter muss man dann auch wissen, wie man was organisiert und mit der Kultur der Menschen umgeht.

BW_i: Beschreiben Sie BW_i doch mal mit drei Worten...

Ainoa Larrauri: Zukunftsorientiert, international und effizient.

BW_i: Vielen Dank für das Interview! Mit wem sollen wir das Interview als nächstes führen?

Ainoa Larrauri: Ich nominiere Dr. Hai Sun.

Das Interview führten wir im Oktober 2023.