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Referenzen: Erfolgreich mit bw-i

Wir unterstützen Wirtschaft und Wissenschaft des Landes bei der Internationalisierung mit umfassenden Dienstleistungen. Wie diese konkret aussehen, das zeigen die folgenden Erfolgsgeschichten.

Werner Bauser

Werner Bauser

Werner Bauser: Joint Venture in Korea

Ob Messebeteiligungen auf der Hannover Messe oder Delegationsreisen ins Ausland – Thomas Simon (Foto) war schon mehrfach mit bw-i unterwegs. Der Vertriebs- und Marketingleiter der Werner Bauser GmbH (200 Mitarbeiter) nutzt die Angebote von bw-i, um für den Produzenten von Kunststoff-Zahnrädern und Verzahnungsteilen neue Märkte im Ausland zu erschließen.

Rückblende ins Jahr 2008: Die Finanz- und Wirtschaftskrise bescherte dem Unternehmen in Wehingen auf der Schwäbischen Alb Umsatzverluste von fast 50 Prozent. Bauser brauchte dringend neue Kunden. Zunächst
baute der Spritzguss-Spezialist einen Vertrieb auf und investierte ins Marketing, dann nahm er den Ausbau des Exports ins Visier. „Die Krise war für uns der Katalysator für das Auslandsgeschäft“, sagt Simon.

Im Jahr 2012 ging der Betriebswirt mit bw-i auf eine Informationsreise nach Russland mit den Stationen Moskau, Sankt Petersburg und Nishny Nowgorod. „Die Reise brachte mir so viele Impulse und neue Ideen, dass ich weitermachte. Zumal wir uns auch innerhalb der Delegation bestens vernetzt haben“, so Simon. Und so informierte er sich 2013 vor Ort über die Marktchancen in den USA und Kanada, 2014 reiste er nach Japan und Korea – immer im Rahmen von bw-i-Delegationsreisen.

Auf der Reise nach Seoul lernte er auf einer Kontakt- und Kooperationsbörse den koreanischen Geschäftspartner Shinsung kennen, der ebenfalls im Autozuliefergeschäft tätig ist. Aus diesem Kontakt entwickelte sich eine
strategische Partnerschaft, die Ende 2015 in die Gründung des Joint Ventures Shinsung-Bauser Korea Co., Ltd. mündete. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent und bauen gerade das gemeinsame Geschäft auf. Simon: "Seit wir in Korea vertreten sind, haben wir auch Anfragen von koreanischen Autoherstellern für Aufträge für den europäischen Markt.“

bw-i vermittelte der Firma 2015 über K-Move, ein Praktikantenprogramm der Regierung in Seoul, eine koreanische Praktikantin, die Bauser bei seinen Aktivitäten in dem ostasiatischen Staat unterstützte. „Ohne bw-i wären wir heute nicht in Korea“, das steht für Simon fest.

CellNetworks

CellNetworks

CellNetworks: Mit bw-i auf internationalen Karrieremessen für Wissenschaftler

Als Dr. May-Britt Becker (Foto), Geschäftsführerin des Exzellenzclusters CellNetworks an der Universität Heidelberg, im Jahr 2009 das erste Mal die weltweit größte Wissenschaftskonferenz AAAS Annual Meeting in Chicago besuchte, war sie begeistert, „wie viele Teilnehmer sich für die Forschung in Deutschland interessierten“. bw-i hatte Becker im Vorfeld der Konferenz angesprochen, ob sie auf der AAAS nicht am Baden-Württemberg-Stand die Forschungskompetenz des Clusters vorstellen möchte. „Das war für uns der Auftakt zur Internationalisierung“, sagt die promovierte Biologin.

Das 2006 gegründete Exzellenzcluster CellNetworks (Zelluläre Netzwerke), in dem 115 Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen im Bereich Lebenswissenschaften zusammenarbeiten, forscht daran, das Zusammenwirken biologischer Netzwerke mit quantitativen Methoden zu erklären. Dafür erarbeiten die Wissenschaftler etwa die Grundlagen der Zellteilung und -migration und entwickeln mathematische Modelle
zu ihrer Simulation.

Um für solche Projekte die besten Forscherinnen und Forscher in den Lebenswissenschaften zu rekrutieren, besucht Becker regelmäßig – entweder gemeinsam mit bw-i oder der bundesweiten Initiative „Research in Germany“ – internationale Karrieremessen für Wissenschaftler wie etwa die European Career Fair in Boston (2014). Während dieser US-Messe vermittelte bw-i einen Kontakt zu der Northeastern University in Boston, wo die Geschäftsführerin die Forschungsarbeit von CellNetworks in einem Vortrag vorstellen konnte. „So baue ich mir ein Netzwerk an verschiedenen Auslandsuniversitäten auf“, erklärt Becker. Die Karrieremessen und die Kontakte sichern dem Cluster den Nachschub an hochqualifizierten Postdoc-Kandidaten, die zu 80 Prozent aus dem Ausland kommen.

Vor drei Jahren hat die Wissenschaftsmanagerin zudem die CellNetworks Summer School initiiert: Ausländische Studenten im 3. oder 4. Studienjahr kommen für einen drei- bis sechsmonatigen Aufenthalt an den Neckar. Die Idee hinter dem Programm: „Ich möchte Botschafter in der Welt haben, die wissen, dass es sich lohnt, in Heidelberg zu studieren oder zu forschen“, so Becker.

acam-messelectronic

acam-messelectronic

acam-messelectronic: Markteintritt in China mit dem bw-i-Firmenpool

Als Georg Jedelhauser (Foto) Anfang 2013 bei der acam-messelectronic GmbH in Stutensee bei Karlsruhe als Vice President Sales anfing, hatte er einen klaren Auftrag: Der Ingenieur sollte den Vertrieb in Asien und vor allem im wichtigen Wachstumsmarkt China weiter ausbauen. Der Hersteller von hochgenauen Messtechniklösungen arbeitete bislang in China mit einem Händler zusammen, aber Jedelhauser wollte die nächste Stufe starten und eigenes Personal aufbauen. Kein einfaches Unterfangen für eine Firma mit 25 Mitarbeitern. Auf Empfehlung der IHK Karlsruhe nahm Jedelhauser zunächst Kontakt mit bw-i in Stuttgart und später in Nanjing in der chinesischen Provinz Jiangsu auf.

bw-i betreibt in Nanjing eine eigene Niederlassung, in der auch der Repräsentant des Landes Baden-Württemberg sein Büro hat, und unterstützt Mittelständler beim Markteintritt in China. „Der Firmenpool von bw-i bietet genau das, was wir suchten“, sagt Jedelhauser. Im August 2013 startete acam mit einem chinesischen Mitarbeiter, ein Jahr später kam der zweite hinzu. Der Manager schätzt am Firmenpool, dass bw-i die Verwaltung und Betreuung des Personals regelt, es keine Fluktuation bei den Mitarbeitern gibt und dass die Büroräume auch für Kundenbesuche genutzt werden können. Jedelhauser: „Wir können uns voll auf das Geschäft konzentrieren.“

Das hochinnovative Unternehmen, das seit Ende 2014 zur österreichischen ams AG gehört, ist Weltmarktführer bei der Ultraschall-Durchflussmessung und liefert u. a. System-on-Chips für die neueste Generation von Ultraschall-Wasserzählern. China gehört zu den größten Wachstumsmärkten für solche fern auslesbaren Wasserzähler; deshalb ist China für acam einer der wichtigsten Märkte. „Die Chinesen sind viel offener für neue Technologien“, beobachtet Jedelhauser, „durch den erfolgreichen Einsatz in China wird die Ultraschalltechnologie auch in Europa und den USA populärer.“ Dies kurbelt die Nachfrage inzwischen auch in diesen Märkten an.

Von der Offenheit der Chinesen konnte sich Jedelhauser auf der Messe Water Expo China in Peking Ende 2015 überzeugen. acam beteiligte sich an dem von bw-i organisierten Gemeinschaftsstand – und war mit der Resonanz auf seine Produkte sehr zufrieden.

INNONET Kunststoff

INNONET Kunststoff

INNONET Kunststoff: Mit dem Internationalisierungsgutschein in Frankreich

Plastics InnoCentre heißt das neueste Projekt des baden-württembergischen Unternehmernetzwerkes
INNONET Kunststoff. In den Räumen einer alten Kaserne in Horb am Neckar entstehen derzeit ein Showroom für Kunststoffe sowie eine Dialogplattform für die Branche im Land. Ende 2016 soll das Zentrum, das u. a. vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird, eingeweiht werden.

Die Blaupause für das Projekt stammt von einer Reise des Netzwerkes INNONET Kunststoff nach Lyon. Dort unterhält das größte französische Kunststoffcluster Plastipolis seinen Showroom „Matériautech“, der einen umfassenden Einblick in die Welt der Kunststoffe bietet. „Diese Idee der Franzosen fanden wir sehr überzeugend“, sagt INNONET-Clustermanagerin Nadine Kaiser (Foto).

Diese Expertenreise in die Region Rhône-Alpes organisierte INNONET im Januar 2015 mithilfe eines Internationalisierungsgutscheines von bw-i. Im Rahmen eines umfangreichen Förderprogrammes unterstützt bw-i Cluster und Netzwerke im Südwesten bei ihrer Internationalisierung. Und so traf eine kleine Delegation aus dem Schwarzwald die Akteure von Plastipolis und besuchte neben dem „Matériautech“ auch Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen in Lyon, Besançon und Oyonnax.

Den ersten Kontakt zwischen INNONET und Plastipolis vermittelte das Steinbeis-Europa-Zentrum. Im Oktober 2014 tauschten sich die beiden Netzwerke auf der Kunststoffmesse FAKUMA aus, einen Monat später dann bei einem Workshop in Stuttgart. Der deutsch-französische Dialog wurde Anfang 2015 in Lyon fortgesetzt und im Mai 2015 wurde in Stuttgart eine Partnerschaftserklärung unterzeichnet – mit dem Ziel, die länder-übergreifende Kooperation weiter auszubauen. „Wir haben damit für unsere Unternehmen einen exzellenten Zugang nach Frankreich geschaffen“, freut sich Kaiser. Das Netzwerk INNONET Kunststoff hat über 80 Mitglieder und ist eine Initiative des Technologiezentrums Horb als Träger und der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Frankreich war nur der erste Schritt zur Internationalisierung von INNONET, andere Länder wie Schweiz, Österreich und Norditalien sollen folgen.

Stadt Lahr

Stadt Lahr

Stadt Lahr: bw-i betreute die Ansiedlung von Zalando

Für die Stadt Lahr ist Zalando die größte Ansiedlung auf ihrem Konversionsareal startkLahr: Der Berliner Onlinehändler eröffnet dort im Herbst 2016 ein hochmodernes Logistikzentrum auf einer Fläche von 18,5 Hektar und mit bis zu 1.000 Arbeitsplätzen. „Diese Ansiedlung war ein richtiger Marathon“, sagt Dr. Wolfgang G. Müller (Foto), Oberbürgermeister der Stadt Lahr im Schwarzwald. Der erste von bw-i vermittelte Kontakt zwischen Zalando und der startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr GmbH war bereits im Jahr 2012, dann ab Anfang des Jahres 2015 „ging es Schlag auf Schlag“, so Müller. Im September war der Deal perfekt.

Für bw-i dauerte das Projekt noch länger: Ende 2010 kontaktierte Zalando die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes zum ersten Mal. Sie betreute – im Rahmen ihres Investorenservice – die Ansiedlung intensiv von der ersten Anfrage bis zur endgültigen Entscheidung für den Industrie- und Gewerbepark in Lahr. Insgesamt 14 potenzielle Standorte in Baden-Württemberg passten zunächst zu dem Anforderungsprofil des Internethändlers, doch Lahr hatte am Schluss die besten Argumente.

Neben der geostrategisch idealen Lage zu Frankreich und der Schweiz, der guten Verkehrsanbindung an die Autobahn A 5 und die Güterbahnstrecke, der Nähe zum Rhein sowie mit einem leistungsfähigen Flughafen konnte der Standort in der Region Oberrhein mit der Verfügbarkeit von großen und attraktiven Flächen auf dem ehemaligen Militärgelände im Westen der Stadt punkten. Weiteres Plus: der grenzüberschreitende Arbeitskräftepool, der Zalando aufgrund der hohen Jugendarbeitslosigkeit vor allem im Elsass genügend potenzielle Mitarbeiter bietet.

„Die Zusammenarbeit mit bw-i hat hervorragend geklappt“, sagt Oberbürgermeister Müller, „Zalando ist unser Meisterstück.“ Der promovierte Verwaltungswissenschaftler freut sich zudem über den Imagegewinn für die Stadt mit 44.000 Einwohnern: „Zalando ist in einem Wachstumsmarkt unterwegs und hat eine Strahlkraft für andere Unternehmen. Die Ansiedlung unterstreicht unsere Attraktivität bei Investoren.“

Gutekunst Stahlverformung

Gutekunst Stahlverformung

Gutekunst Stahlverformung: Mit bw-i auf den wichtigen Auslandsmessen

Sein erster Messeauftritt im Ausland war ein voller Erfolg. Hagen Gutekunst (Foto), Geschäftsführer und Gesellschafter der Gutekunst Stahlverformung KG in Pfalzgrafenweiler, besuchte im Juni 2015 mit bw-i die polnische Maschinenbaumesse ITM Polska in Posen – und kam mit neuen Kunden in Osteuropa und einem Partnerunternehmen zurück. Seit September vergangenen Jahres lässt der Spezialist für innovative Federntechnologie einfache Teile von einer Firma in Posen produzieren; auch weil der Stammsitz im Schwarzwald mit rund 100 Mitarbeitern langsam an seine Kapazitätsgrenzen stößt.

„Die Unterstützung von bw-i war perfekt“, sagt Gutekunst. Neben der gelungenen Organisation des Gemeinschaftsstandes hat ihn vor allem „das umfassende Netzwerk“ der Wirtschaftsförderung des Landes beeindruckt. Im Vorfeld der ITM Polska hatte bw-i einen Partner vor Ort beauftragt, für den Mittelständler interessante polnische Firmen zu suchen. Während der Messe konnte Gutekunst mit fünf potenziellen Geschäftspartnern sprechen; bei einem hat „die Chemie sofort gestimmt“ – und drei Monate später begann bereits die Auftragsfertigung. Die Messebeteiligung in Polen war für Gutekunst der Auftakt zur Internationalisierung seines 1990 gegründeten Unternehmens. In Deutschland ist der Markt für seine Federn, Stanz- und Laserteile weitgehend gesättigt, Wachstumspotenzial sieht der Unternehmer auf ausländischen Märkten. Polen suchte er sich deshalb aus, weil das Land als „Drehkreuz nach Osteuropa und Russland“ gilt. 2016 stellte er erneut mit bw-i seine Produkte auf der ITM Polska aus.

Als nächsten Zielmarkt hat Gutekunst die USA im Visier. Auf der diesjährigen Hannover Messe, die die USA zum Partnerland hatte, war er auf einem von bw-i organisierten Gemeinschaftsstand vertreten und konnte erste Kontakte zu Amerikanern knüpfen. Um die Marktchancen vor Ort zu sondieren, besuchte er mit bw-i im September die Maschinenbaumesse IMTS in Chicago.

Die ersten Internationalisierungsschritte haben sich für den Mittelständler bereits gelohnt: Sein Auslandsumsatz beträgt inzwischen 25 Prozent, vor fünf Jahren lag er noch bei fünf Prozent.

CTC cartech company

CTC cartech company

CTC cartech company: Intensive Marktbeobachtung mithilfe von Auslandsreisen 

Die im Jahr 2007 gegründete CTC cartech company GmbH aus Böblingen liefert innovative Elektroniklösungen für die Automobilwirtschaft – und ist damit auch im Zukunftsmarkt Elektromobilität aktiv. So gehört der Ingenieur-Dienstleister mit 65 Mitarbeitern beispielsweise zum baden-württembergischen Konsortium Autoples, das am automatisierten Parken und Laden von Elektrofahrzeug-Systemen arbeitet. Um den Überblick über die Branchenentwicklungen in den diversen Auslandsmärkten zu behalten, nutzt der geschäftsführende CTC-Gesellschafter Heiner Schmeck (Foto) die Delegationsreisen, die bw-i im Bereich Mobilität zusammen mit der Landesagentur e-mobil BW anbietet: „Diese Reisen haben uns bei der Marktforschung und -Erschließung schon sehr geholfen.“

Seit drei Jahren erkundet der Elektrotechnik-Ingenieur mit bw-i die Märkte im europäischen Ausland. Im Dezember 2014 nahm er an der Reise in die Niederlande teil. Im Mai 2015 informierte er sich in Paris und der Region Rhône-Alpes über den französischen Automarkt; u. a. standen Besuche beim Autobauer Renault und beim Zulieferer Valeo auf dem Programm. Im November 2015 reiste Schmeck mit nach London, Coventry und Warwick in Großbritannien. Daraus ergab sich auch ein Kontakt zum Autohersteller Jaguar Land Rover. Und zuletzt war er im Mai dieses Jahres mit auf der Erkundungstour in Italien, wo die nachhaltigen Verkehrskonzepte in Mailand und Turin im Fokus standen.

Neben den Informationen über Marktentwicklungen und -potenziale schätzt der CTC-Chef auch „den Blick nach innen“ in die Delegation: „Da ergeben sich interessante Kontakte, deshalb nutze ich die Reisen auch zur Netzwerk-Pflege.“ Mit seiner Firma ist Schmeck auch Mitglied im Cluster Elektromobilität Süd-West.

Und eine weitere bw-i-Dienstleistung nimmt Schmeck gerne in Anspruch: Seit 2013 beteiligt sich CTC am Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe im Bereich Mobilitec. „Das Angebot, unter dem Dach
Baden-Württemberg aufzutreten, finde ich sehr gut. So werden wir für eine breite Öffentlichkeit sichtbarer“, so Schmeck. Zudem bleibe der Aufwand für den Messeauftritt dank der Organisation durch bw-i überschaubar.

Helmut Zepf Medizintechnik

Helmut Zepf Medizintechnik

Helmut Zepf Medizintechnik: Mit bw-i auf der wichtigsten Dentalmesse im arabischen Raum

Sonja Buschbacher (Foto) ist ständig im Reisemodus: Als Area & Marketing Manager bei der Helmut Zepf Medizintechnik GmbH besucht sie mindestens einmal im Monat die Regionen Asien, Mittlerer Osten und
Ozeanien und vermarktet dort die zahnärztlichen und chirurgischen Instrumente der Firma aus Seitingen-Oberflacht in der Nähe von Tuttlingen. Die High-End-Instrumente für Zahnärzte und Mikrochirurgen sind im Ausland gefragt: Die Exportquote des Unternehmens mit rund 100 Mitarbeitern liegt bei 70 Prozent.

Vor knapp vier Jahren hat Buschbacher angefangen, den Vertrieb in Asien und im Mittleren Osten zu entwickeln. „Wir machen reines B-to-B-Geschäft“, sagt die Marketingexpertin. Sie baut in den jeweiligen Ländern ein Händlernetzwerk auf und besucht die zentralen Messen und Kongresse in der Region. Mit bw-i war Buschbacher zuletzt im Februar 2015 auf der Arab Dental Exhibition (AEEDC) in Dubai, der wichtigsten Dentalmesse auf der Arabischen Halbinsel.

Ob die Organisation des Messestandes, die Kommunikation mit der Messegesellschaft oder die Betreuung vor Ort: „Sie bekommen bei einer Messebeteiligung alles auf dem Silbertablett präsentiert“, sagt Buschbacher.
Neben der Arbeitserleichterung spielt für die Zepf-Managerin auch die finanzielle Unterstützung des Landes bei Auslandsmessen eine große Rolle. Und noch ein Vorteil bringt die Präsenz auf dem Firmengemeinschaftsstand:
Die Messebesucher suchten häufig gezielt nach dem deutschen oder baden-württembergischen Pavillon, weiß Buschbacher, denn „made in Germany kommt gerade in Asien und dem Mittleren Osten besonders gut an“. Und so erreicht ein Mittelständler wie Zepf, der seine Produkte komplett in Baden-Württemberg fertigt, eine viel höhere Aufmerksamkeit beim Messepublikum.

Die Messeauftritte liefern dem schwäbischen Medizintechnikhersteller in der Regel gleich konkrete Ergebnisse: Die Anfragen nehmen zu, der Auftragseingang steigt. Doch dem Unternehmen gehe es bei den Messen nicht nur ums Verkaufen, so Buschbacher, sondern auch um den Aufbau der Marke Zepf.

Mauz & Wauz

Mauz & Wauz

Mauz & Wauz: Mit bw-i auf der Digitalkonferenz SXSW

Das Start-up Mauz & Wauz, das Überraschungsboxen für Hunde und Katzen versendet, ging im September 2013 online – und ein Jahr später kam schon eine Einladung des großen US-Vorbildes BarkBox nach New York. Der Abo-Box-Dienst suchte ein erfahrenes Team für den deutschen Markt. „Nach dem Termin im Big Apple
dachten wir uns: Wir machen das andersherum und gehen mit unserer Firma in die USA“, sagt Thomas Poschen (Foto), der mit seiner Frau Betina (Foto) Mauz & Wauz in Berglen im Rems-Murr-Kreis gegründet hat.

Da passte es prima, dass bw-i die Firma ausgewählt hatte, im März 2015 mit neun anderen Start-ups aus Baden-Württemberg zur Digitalkonferenz South by Southwest (SXSW) nach Austin, Texas, zu fahren. Auf dem Festival präsentierten die Gründer ihr eigenes Online-Shop-System, das der technikaffine Thomas Poschen zusammen mit einem Entwickler für Mauz & Wauz entworfen hat. Das Interesse daran war so groß, dass Poschen sich nach der Konferenz entschloss, das System im Tierbereich zu nutzen und es auch anderen Kunden als Shop-Lösung anzubieten. Zudem nutzten sie die Zeit in Texas für weitere Recherchen des US-Heimtiermarktes, der rund 53 Milliarden Euro schwer ist. Zum Vergleich: Der Umsatz des deutschen Marktes liegt bei rund vier Milliarden Euro.

„Nach Austin war uns klar: Wir machen in New York ein eigenes Büro auf“, so Betina Poschen. Im August 2015 gründete Mauz & Wauz dort ein Büro, das ein Mitarbeiter vor Ort gerade aufbaut. Auf der Delegationsreise
„BW goes NYC“, die bw-i im November 2015 für Start-ups anbot, konnten die Poschens dann bei potenziellen Investoren ganz anders auftreten. „Wir gewannen während der Reise gute Kontakte in die Venture-Capital-Szene – auch dank unserer Adresse in New York“, so Thomas Poschen. Voraussichtlich startet Mauz & Wauz mit dem Versand in den USA Ende des Jahres.

Parallel bauen die Gründer das Geschäft weiter aus: Neben Hunden und Katzen sollen bald auch Nager in den Genuss ihrer mit Leckerlis, Futter und Spielzeug gefüllten Pakete kommen. Zudem bieten sie nun Futter oder Pflegeprodukte unter dem Namen Mauz & Wauz an. Und einen weiteren Auslandsmarkt haben sie auch schon im Visier: China.

Hochschule Offenburg

Hochschule Offenburg

Hochschule Offenburg: Kooperationsvereinbarung mit der iranischen Universität Isfahan

Lothar Schüssele (Foto), Professor an der Hochschule Offenburg, gehört zu den Pionieren der Internationalisierung im Hochschulwesen. Er leitete von 1998 bis 2010 mit dem Masterstudiengang „Communication and Media Engineering“ einen der ersten englischen Studiengänge in Deutschland und später auch die Graduate School sowie das International Center der Hochschule. Während dieser Zeit warb er auf Karrieremessen und bei Hochschulen rund um den Globus für das englischsprachige Angebot in Offenburg. Mit Erfolg: Die 200 internationalen Studenten kommen heute aus rund 35 Ländern – „das fördert den interkulturellen Austausch“, so Schüssele.

Wenn der Elektrotechnik-Ingenieur jedoch in ihm unbekannte Länder reist, dann verlässt er sich gerne auf die Kompetenz von bw-i. „Informationsreisen in Länder wie den Iran sind exzellent vorbereitet; man bekommt einen perfekten Überblick über die Lage vor Ort und die Möglichkeiten für Kooperationen mit Hochschulen“, sagt Schüssele.

Zuletzt war der Professor im November 2015 mit bw-i in der Islamischen Republik Iran. Es war auch eine Reise in die Vergangenheit, denn zehn Jahre zuvor besuchte er im Rahmen einer bw-i-Delegationsreise schon einmal den Iran. Doch ein Regierungswechsel in Teheran beendete die Kontakte abrupt. Bis zum Abschluss des Atomabkommens im Juli 2015 herrschte Eiszeit. Die Reise nach Teheran und Isfahan im vergangenen Herbst diente denn auch dem Wiederaufbau der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und dem Iran.

Für Professor Schüssele und die Hochschule Offenburg war die Reise erfolgreich. Vor Ort verständigte er sich auf eine Absichtserklärung über Kooperationsverhandlungen mit der Universität Isfahan, die Ende 2015 unterzeichnet wurde. Die Zusammenarbeit beinhaltet den Austausch von Studenten und Professoren. Zudem nahm der Badener den Kontakt eines Kollegen von seiner Fakultät Elektrotechnik zum staatlichen iranischen
Gasversorger NIGC auf und traf in Teheran NIGC-Manager für Gespräche. Die Iraner interessierten sich dabei besonders für das Thema „Smart Metering“. In der Zwischenzeit erhielt die Fakultät einen Auftrag über die Entwicklung eines Gaszählers, der sich fernablesen lässt.


Aktuelle Termine

Unternehmen & Cluster

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23.02.2017 - 31.03.2017

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19.02.2017 - 25.02.2017
Wirtschaftsdelegationsreise MEXIKO (México D.F., Santiago de Querétaro, Aguascalientes)
04.03.2017 - 11.03.2017
Informationsreise zur Markterkundung für Hochschulen und Forschungseinrichtungen nach Südafrika/ Botswana
06.03.2017 - 09.03.2017
Delegationsreise "KFZ-Zulieferindustrie und Einbindung zukünftiger Mobilitätstechnologien in urbane Infrastruktur"
07.03.2017 05:00 pm
10.03.2017 - 15.03.2017
"BW goes SXSW" - Delegationsreise zur SXSW vom 10. - 15. März 2017
20.03.2017 - 24.03.2017
CeBIT "Public Sector Parc" 2017
22.03.2017
Informationsveranstaltung Argentinien
26.03.2017 - 29.03.2017
Delegationsreise zum Thema „Digitalisierung der Wirtschaft“ nach Israel

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23.02.2017 - 31.03.2017

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Studierendenmesse „Days of International Education”
20.03.2017 - 24.03.2017
CeBIT 2017 "Research & Innovation" Halle 6 für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Hochschulausgründungen
20.03.2017 - 23.03.2017
APAIE Conference & Exhibition 2017
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