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Wasserforscher aus Baden-Württemberg und Kanada treffen sich zu akademischem Austausch

bw-i organisierte eine einwöchige Kanadareise, um die Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Kanada im Bereich der Wasserforschung anzustoßen.

Teilnehmende Forscher vor der Biological Station der Queen's University

Baden-württembergische Wissenschaftler aus der Wasserforschung erarbeiteten auf einer von bw-i organisierten Reise durch Ontario und Québec vom 17. - 23. September 2017 Potenziale für eine engere Zusammenarbeit mit ihren kanadischen Forscherkollegen.

Zum Auftakt der Reise organisierte bw-i gemeinsam mit der University of Waterloo einen Workshop mit anschließender öffentlicher Vorlesung einer deutschen Wissenschaftlerin. An den darauffolgenden Tagen standen Vorträge und Workshops an der Queen’s University in Kingston sowie an der McGill University in Montréal auf dem Programm.

Neben außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Canada Center for Inland Waters, das Teil der kanadischen Regierung ist, besuchte die Delegation die Nicht-Regierungsorganisation River Institute, die sich um den St. Lawrence River und andere große Flussökosysteme kümmert.

Die Forscher waren sich über Ländergrenzen hinweg über die großen Herausforderungen für die Zukunft einig. Zu diesen gehören Mikroschadstoffe. Sie stellen eine unsichtbare Bedrohung dar, die unter anderem in Form von Metaboliten ins Wasser gelangt und Forscher weltweit noch sehr lange beschäftigen wird. Weitere Herausforderungen sind die immer größeren Datenmengen zur Wasserforschung, die gefiltert und verarbeitet werden müssen, aber auch Barrieren in der Kommunikation zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen wie Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Am Ende hatten die Teilnehmer zahlreiche neue Ideen für gemeinsame Projekte entwickelt, die es nun umzusetzen gilt.

Wasserforschung: Viele Disziplinen kommen zusammen  

Verschiedene wissenschaftliche Disziplinen beschäftigen sich mit dem Thema Wasser aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Chemiker versuchen beispielsweise, Schadstoffe im Wasser zu analysieren, Biologen untersuchen die Auswirkungen auf Organismen, die im oder am Wasser leben, und Sozialwissenschaftler interessieren sich für die Bedeutung von Wasser für den Menschen. Sowohl in Baden-Württemberg als auch in Ontario ist das Spektrum an wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich mit diesen Themen beschäftigen, besonders breit. Auch die Herausforderungen, die beide Länder bewältigen müssen, ähneln sich in vielerlei Hinsicht. Vor zwei Jahren haben sich sieben der neun baden-württembergischen Universitäten und sechs Hochschulen zum Netzwerk Wasserforschung BW zusammengeschlossen.


Ansprechpartnerin

Felicitas  Behrendt

Felicitas Behrendt

Wissenschaft, Forschung und Kunst
Länderbereich Nordamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-939
Fax: +49 (0)711 22787-22
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Daniela  Bendel

Daniela Bendel

Branchen, Technologiefelder, Innovationsplattform
Baden-Württemberg
Themenfeld Energie und Umwelt

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