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Brasilianischer Markt wird langsam wieder aussichtsreicher

bw-i führte eine Wirtschaftsdelegationsreise durch den Süden Brasiliens.

Besuch der Firma Ciser in Joinville

B2B-Gespräche in Joinville

Brasilien gehört weiterhin zu den größten Volkswirtschaften der Welt. Mit einem riesigen Binnenmarkt und einer breit aufgestellten Industrie zieht das Land traditionell das Interesse deutscher Unternehmen an. Nach einigen Jahren des Wachstums geriet die Wirtschaft allerdings Mitte 2014 in eine tiefe Rezession. Vor allem das verarbeitende Gewerbe litt unter einer geringeren Nachfrage, während der Agrar- und Dienstleistungssektor relativ stabil blieben. Für 2017 wird ein Ende des Abschwungs erwartet. Experten rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent. Im kommenden Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt dann wieder stärker zulegen.

Für Baden-Württemberg ist Brasilien der wichtigste Wirtschaftspartner in Lateinamerika – etwa 1.300 deutsche Unternehmen sind für etwa 15 Prozent der brasilianischen Industrieproduktion verantwortlich. Die Exporte nach Brasilien beliefen sich 2016 auf rund 1,3 Milliarden Euro.

Baden-Württemberg International (bw-i) organisierte vor diesem Hintergrund in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg und speziell der IHK Karlsruhe vom 11. - 19. September 2017 eine Unternehmerreise an die Standorte Joinville, Curitiba und São Paulo. An der Reise nahmen acht Firmenvertreter teil. Das Programm beinhaltete an allen drei Destinationen individuelle Gespräche mit brasilianischen Firmenvertretern, z.T. direkt an deren Unternehmensstandorten. Wirtschaftsbriefings zu den jeweiligen Standorten sowie Workshops zu den Themen Ausschreibungen in Brasilien, Zoll & Logistik, Local Content, Recht & Steuern rundeten das Programm ab. In Joinville besuchte die Delegation die Firma Ciser Parafusos e Porcas, der größte Produzent von Befestigungselementen in Lateinamerika. Das Unternehmen hat eine Produktionskapazität von 6 000 Tonnen/Monat und ein Portfolio von 27 000 Produkten, mit denen es 20 000 Kunden in über 20 Ländern bedient. Ein wachsender Markt ist die Industrie. Hier agiert Ciser als Zulieferer spezifischer Elemente und Anbieter von Lösungen zur technischen Simultan-Anwendung, technischem Training und Logistikleistungen.

Eine weitere Station führte die Delegation zu BMW. 2014 wurde das Werk in Araquari in Santa Catarina mit einem Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Real als 30. BMW-Standort weltweit eröffnet. Die Produktionskapazität umfasst 32 000 Fahrzeuge jährlich. Aktuell konzentriert sich die Produktion auf vier Modelle: die BMW Dreier Serie, BMW X1, BMW X3 und BMW X4.

Die Delegation besuchte außerdem die internationale Fachmesse Intermach in Joinville. Diese stellte Technologien, Maschinen, Anlagen und Dienstleistungen aus dem Bereich der metallverarbeitenden Industrie vor.

Die Teilnehmer der Reise führten aussichtsreiche Gespräche. Einige brasilianische Gesprächspartner kamen bereits innerhalb einer Woche zum Gegenbesuch nach Baden-Württemberg. Auch in Zeiten der Krise – so zeigt sich – ist der Aufbau nachhaltiger Geschäftsbeziehungen möglich.

bw-i plant eine weitere Brasilien-Reise für Juni/Juli 2018.


Ansprechpartnerin

Ines  Banhardt

Ines Banhardt

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Lateinamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-59
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 




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