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Technologiebeauftragter Bauer fordert Mut zu radikalen Veränderungen

Baden-Württemberg International lud erstmals seine Partner und Kunden zum Außenwirtschaftstag nach Stuttgart.

bw-i-Geschäftsführer Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr und Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg

Über 100 Teilnehmer besuchten den Außenwirtschaftstag

Gründer Clemens Hildebrandt von Roomtailors

„Wir müssen out of the box denken und Mut zu radikalen Veränderungen haben“, forderte Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer, Technologiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg, die Teilnehmer des Außenwirtschaftstages auf. „Wir brauchen Menschen, die anders denken und anders handeln, dann kommt auch etwas Neues raus.“ Nur so können die hiesigen Unternehmen den disruptiven Wandel erfolgreich meistern - und damit der Standort Baden-Württemberg langfristig gesichert werden, sagte der Leiter des Fraunhofer-Instituts IAO in seinem Vortrag „Das disruptive Unternehmen“.

Bauer sieht beim Thema Innovation besonders im Mittelstand im Südwesten Nachholbedarf und fordert „eine neue Dynamik“. Die Unternehmen müssten durch Ambidextrie, also der Beidhändigkeit von Organisationsstrukturen, agil und traditionell zugleich arbeiten: „Wir brauchen Evolution und Revolution.“

Zum ersten Mal lud Baden-Württemberg International (bw-i) am 12. Mai 2017 ihre Partner und Kunden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einem Außenwirtschaftstag nach Stuttgart. Über 100 Teilnehmer konnte bw-i-Geschäftsführer Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr in der Rotunde der L-Bank in Stuttgart begrüßen. Neben der Vorstellung der bw-i-Programme für das Jahr 2018 wurden auf der Veranstaltung in drei Workshops über die aktuellen Themen Fachkräfte, Start-ups und Innovation diskutiert.

Im Workshop Fachkräfte stellte Raiko Grieb von der Koordinierungsstelle der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg die seit 2011 existierende Fachkräfteallianz vor. Die Initiative soll vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels in bestimmten Berufen und der demografischen Entwicklung das Fachkräfteangebot im Land sichern. Im Anschluss seines Vortrages wurden folgende Lösungsansätze diskutiert: Zum einen sollten die Anstrengungen verstärkt werden, die Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zum anderen sollte intensiver versucht werden, die ausländischen Studierenden in Baden-Württemberg im Land zu halten, beispielsweise durch gezielte Praktika-Angebote.

Gleich vier Impulsreferate leiteten den Workshop Start-ups ein. Prof. Peter Schäfer, Leiter ifex – Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, stellte die neue Landeskampagne Startup-BW vor. Clemens Hildebrandt vom Stuttgarter Start-up Roomtailors, das Inneneinrichtungen online professionell konzipiert, brachte den Blickwinkel eines Gründers ein. Christiane Ram, Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim, betonte, dass Start-ups andere Bedürfnisse hinsichtlich Zeit und Kosten bei Delegationsreisen haben als Mittelständler, und wünscht sich deshalb eine Anpassung des bw-i-Angebotes an die Zielgruppe Start-ups. Zum Thema Finanzierung referierte Rolf Berner aus dem Bereich Unternehmensfinanzierung der L-Bank und stellte das Angebot MikroCrowd vor, das die Mikrofinanzierung mit dem Crowdfunding kombiniert und speziell für kleine Start-ups entwickelt wurde.

In den Workshop Innovation führte Uwe Haug, Mitglied der Geschäftsleitung der Steinbeis-Stiftung, ein. Er forderte einen anderen Blick auf Innovation und nannte als eine wichtige Innovationsquelle Kooperationen im In- und Ausland. Vor dem Hintergrund der sinkenden Innovationstätigkeit in Baden-Württemberg, so wurde in der anschließenden Diskussion deutlich, sei es auch notwendig, mittels Kooperationen Wertschöpfungsketten im Land zu schließen.


Ansprechpartnerin

Hannah  Schradi

Hannah Schradi

Assistentin des Geschäftsführers

Tel.: +49 (0)711 22787-27
Fax: +49 (0)711 22787-22
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