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Neue Perspektiven in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Kuba

bw-i besuchte mit einer Wissenschaftsdelegation den karibischen Inselstaat.

Die Teilnehmer der Netzwerkveranstaltung in Havanna

Matchmaking zwischen den Wissenschaftsvertretern aus Kuba und Baden-Württemberg

Die Delegation in Havanna

Einen Überblick über den Hochschul- und Forschungsstandort Kuba zu gewinnen - das war eines der Ziele der Wissenschaftsdelegation aus Baden-Württemberg, die vom 1. bis 6. Mai 2017 in Kuba unterwegs war. Es galt, erste Kontakte zu kubanischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen zu knüpfen, gemeinsame Interessen auszuloten und bereits erste Schritte in Richtung zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Inselstaat und dem Südwesten Deutschlands zu gehen. Auch interessierte sich die Delegation für die Lebenssituation vor Ort, die insbesondere in Hinblick auf einen möglichen Studierenden- und Fachkräfteaustausch nicht ganz unbedeutend ist. 

An der Markterkundungsreise von Baden-Württemberg International (bw-i) nach Kuba nahmen die Universität Heidelberg, auch mit dem Exzellenzcluster CellNetworks, die Universität Mannheim sowie die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Heilbronn, Offenburg und Esslingen teil. 

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem kubanischen Hochschulministerium und des DAAD vor Ort konnte ein vielfältiges Programm geboten werden. Auftakt machte eine Netzwerkveranstaltung des Ministeriums anlässlich des Besuches aus Baden-Württemberg. Bei dieser konnten sich die Delegationsteilnehmer mit Vertretern zahlreicher kubanischer Hochschul- und Forschungseinrichtungen vernetzen. Auf dem Besuchsprogramm standen neben der ältesten Universität Kubas, der Universidad de La Habana, auch die beste Universität in der kubanischen Provinz, die Universidad Central „Marta Abreu“ de Las Villas, sowie auch die etwas kleinere Universidad de Cienfuegos. 

Bei den Teilnehmern der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften traf insbesondere die Technische Universität in Havanna auf großes Interesse. Da Kuba im Bereich der Medizin eine Vorreiterstellung innehat, stand ebenfalls ein Kennenlernen des renommierten Center for Genetic Engineering and Biotechnology in Havanna auf dem Programm. Dort werden Impfstoffe für den weltweiten Einsatz entwickelt. 

Kuba steht derzeit nicht nur bei Touristen hoch im Kurs, sondern auch bei deutschen Delegationen: Rund 50 Jahre lang unterhielt Kuba keine diplomatischen Beziehungen mit den USA. Die im Dezember 2014 eingeleitete Wiederannäherung zwischen den USA und Kuba hat auch in Deutschland das Interesse an dem Inselstaat wachsen lassen. Schließlich besitzt Kuba als Kooperationspartner hohes Potential: Auch wenn praktische Forschungstätigkeiten aufgrund der Wirtschaftslage derzeit nach wie vor nur eingeschränkt möglich sind, bieten kubanische tertiäre Bildungseinrichtungen zum Teil jedoch eine hervorragende theoretische Ausbildung. Zudem genießt Deutschland auf Kuba einen sehr guten Ruf, was sich auch in den Gesprächen mit den Hochschulvertretern erkennen ließ: Ein Studium an einer deutschen Universität ist traditionell sehr hoch angesehen, was insbesondere auch den Deutschland-Alumni zu verdanken ist, die in Forschung, Lehre und Verwaltung verantwortungsvolle Positionen begleiten.  

Bisher bestehen nur wenige Hochschulkooperationen mit Baden-Württemberg. Aber das Interesse an der Hochschul- und Forschungszusammenarbeit mit deutschen und baden-württembergischen Institutionen ist groß. Dies wurde in den zahlreichen Gesprächen mit kubanischen Vertretern in Havanna, Santa Clara und Cienfuegos deutlich gemacht – beste Voraussetzungen für eine zukünftige Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg, für die diese Delegationsreise den Grundstein legte. 

Inwiefern sich die Kooperationsvorhaben konkretisieren lassen, wird sich zeigen. Eine Möglichkeit, den Kontakt mit kubanischen Partnern weiter zu vertiefen, bildet der Kongress „Universidad 2018“ im Februar kommenden Jahres in Havanna. bw-i wird für den Besuch des Kongresses ein entsprechendes Programm anbieten. 


Ansprechpartnerin

Laura  Busch

Laura Busch

Wissenschaft, Forschung und Kunst
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Tel.: +49 (0)711 22787-937
Fax: +49 (0)711 22787-72
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