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Argentinien: Interessante Marktchancen in der Umwelttechnik

bw-i organisierte in Stuttgart eine Informationsveranstaltung Argentinien.

Teilnehmer der Informationsveranstaltung Argentinien

Generalkonsul Edgardo Malaroda

Argentinien, nach Brasilien und Mexiko die drittgrößte Volkswirtschaft in Lateinamerika, nimmt Anlauf zu neuem Wachstum. Mit großen Reformanstrengungen geht die liberal-konservative Regierung unter Präsident Mauricio Macri daran, Argentinien aus der Krise zu führen. Nach einem Rückgang des Bruttosozialprodukts um rund 2 Prozent in 2016, wird für das Jahr 2017 ein Wachstum von 3 - 5 Prozent erwartet. Das eröffnet auch deutschen Unternehmen neue Perspektiven: Vor allem in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Erneuerbare Energien und Umwelttechnik sowie in der Bauwirtschaft bieten sich gute Absatzchancen. 

Vor diesem Hintergrund organisierte Baden-Württemberg International (bw-i) zusammen mit dem Generalkonsulat der Republik Argentinien in Frankfurt/Main sowie dem Lateinamerika Verein e.V. am 22. März 2017 eine Informationsveranstaltung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. 

Edgardo Malaroda, Generalkonsul der Argentinischen Republik, berichtete u.a. vom Startschuss für das Programm RenovAR, das neben Steuererleichterungen einen speziell für die Finanzierung des Ausbaus Erneuerbarer Energien (EE) errichteten Fonds beinhaltet. Hintergrund ist die Absicht der Regierung, bis 2025 20 Prozent des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien zu decken. Insgesamt sollen zehn Gigawatt EE-Kapazität innerhalb der nächsten zehn Jahre installiert werden. Der Fonds ist in diesem Jahr mit rund 739 Millionen Euro ausgestattet. 

Simon Balzert vom Lateinamerika Verein stellte Argentinien im lateinamerikanischen Kontext dar. So liege das Land beispielsweise bei Importkosten weit zurück, aber als positiv seien das hohe Bildungsniveau sowie das europäisch geprägte Umfeld zu verbuchen. 

Teresa Behm von der AHK in Argentinien erwähnte den Abbau der Importrestriktionen und die Abschaffung der verschiedenen Währungen. Die internationale Isolierung des Landes sei beendet, Präsident Macri werbe im Ausland für sein Land. Wichtige Branchen sind nach der Auffassung Behms Infrastruktur, Energie, Bergbau und Bauwirtschaft sowie Agrobusiness. Sie betonte zudem, dass bei der Gründung einer Niederlassung vor Ort ein guter Anwalt sowie Steuerberater wichtig seien.  

Aus der Praxis eines baden-württembergischen Unternehmens berichtete Jassin Länge, der bei der Fichtner GmbH für den argentinischen Markt zuständig ist. So unterstützt das Unternehmen Argentinien beratend im Bereich der Erneuerbaren Energien (PV, Wind, Hybrid) und beteiligte sich auch an den Versteigerungen im Rahmen von RenovAR. Länge wies darauf hin, dass der persönliche und intensive Kontakt zu Kunden und Partnern vor Ort sehr wichtig sei.


Ansprechpartnerin

Ines  Banhardt

Ines Banhardt

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Lateinamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-59
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 



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