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Auslandspresse bekommt Einblick in die Bioökonomie im Südwesten

Im Rahmen einer Pressereise informierte bw-i ausländische Journalisten über die aktuellen Entwicklungen in der Bioökonomie.

Pressevertreter aus dem europäischen Ausland zu Besuch bei bw-i

Besuch der bioliq-Anlage beim KIT

Besuch von Subitec

Was hat Baden-Württemberg in der Bioökonomie, also der sogenannten "Nach-dem-Öl-Ökonomie", zu bieten? Darüber informierte bw-i vom 27. bis 30. Juni 2017 eine Gruppe von acht europäischen Journalisten auf einer Tour durch das Land - und zeigte, dass der Südwesten bei nachwachsenden Rohstoffen und neuen Technologien bestens aufgestellt ist.

Die Pressereise führte die Journalisten, die für das Wissenschafts- oder Wirtschaftsressort von Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Radiosendern sowie Online-Angeboten in ihren Ländern arbeiten, zu unterschiedlichen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen an den Standorten Stuttgart, Ilsfeld, Karlsruhe und Freiburg. Zudem nahmen die Pressevertreter an der Schiffsfahrt von Lindau zur Insel Mainau mit über 400 Nachwuchswissenschaftlern teil, die jährlich im Rahmen der Lindauer Nobelpreisträgertagung stattfindet. Ziel der Reise war es, den Journalisten einen Einblick in Baden-Württembergs Aktivitäten und Initiativen in Forschung und Wirtschaft im Bereich der Bioökonomie zu geben. Die Bioökonomie ist einer der sieben strategischen Forschungsschwerpunkte des Landes.

Zum Auftakt der Rundreise stellten Dr. Annette Weidtmann und Prof. Dr. Nicolaus Dahmen das Bioökonomie-Forschungsprogramm des Landes vor, das sie als Koordinatorin bzw. Mitglied des Lenkungskreises begleiten. Diese Gesamtschau half der Delegation, die später besuchten Forschungsprojekte und Unternehmen in das gesamte Netzwerk erdölunabhängiger Produktions- und Verwertungsformen besser einzuordnen. Hierbei wurde ein weiterer wichtiger Aspekt der baden-württembergischen Aktivitäten zur Bioökonomie betont: dass sie nicht in Konkurrenz zur Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln stehen sollen.

Als erster Programmpunkt stand ein Besuch an der Universität Hohenheim auf dem Plan. Am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andrea Kruse wird erforscht, in welche Kohlenstoffverbindungen Agrarabfälle umgewandelt werden können, um diese in der Folge industriell weiter nutzen zu können.

Einen anderen Weg geht die Stuttgarter Firma Subitec, eine Ausgründung des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB): Geschäftsführer Dr. Peter Ripplinger und Vertriebsleiter Heikki Hyttinen stellten die Kultivierung von Mikroalgen als hoch spezialisierten Produzenten hochwertiger natürlicher Rohstoffe vor, die zum Beispiel in der Lebensmittel- und Kosmetikherstellung verwendet werden.

Die Firma Tecnaro ist ebenfalls ein Spin-off-Unternehmen der Fraunhofer-Gesellschaft. Dr. Lars Ziegler, Leiter des Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung, zeigte die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Die von Tecnaro hergestellten Bio-Werkstoffe werden von der Automobil- über die Verpackungs- bis zur Spielwarenindustrie nachgefragt. Selbst Kleidungsstücke und Musikinstrumente werden aus den biobasierten Materialien hergestellt.

Beeindruckt zeigte sich die Journalistengruppe auch von „bioliq“, der Pilotanlage zur Erzeugung von Benzin aus Stroh und anderen pflanzlichen Abfallstoffen auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Wie Dr. Joachim Fuchs vom KIT-Programm „Erneuerbare Energien“ erläuterte, können hier pro Tag bis zu eine Tonne Kraftstoff erzeugt werden. Die Bedeutung von Wasserstoff für die Herstellung biobasierter Verbindungen erläuterte Dr. Andreas Friedrich vom Hydrogen Test Center des KIT.

Im Rheintal nach Süden ging es schließlich zum letzten Institutsbesuch an der Universität Freiburg. Dort hat Prof. Dr. Marie-Pierre Laborie die Professur für forstliche Biomaterialien inne und erläuterte mit einer Fülle von Beispielen, dass bei der Zellstoffherstellung aus Holz weitere Rohstoffe anfallen, die Dank ihrer besonderen Eigenschaften zu einer Vielzahl von Produkten weiterverarbeitet werden können, von der holzbasierten „Plastik“-Tüte bis zur feuerfesten Fassadendämmung.


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Dr. Gunnar  Grah

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