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Erfolgreich mit bw-i: CellNetworks

Das Exzellenzcluster CellNetworks an der Universität Heidelberg besucht regelmäßig mit bw-i internationale Karrieremessen für Wissenschaftler in den USA und Europa.

Dr. May-Britt Becker, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters CellNetworks an der Universität Heidelberg (Foto: Marc Holzner)

Als Dr. May-Britt Becker, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters CellNetworks an der Universität Heidelberg, im Jahr 2009 das erste Mal die weltweit größte Wissenschaftskonferenz AAAS Annual Meeting in Chicago besuchte, war sie begeistert, „wie viele Teilnehmer sich für die Forschung in Deutschland interessierten“. bw-i hatte Becker im Vorfeld der Konferenz angesprochen, ob sie auf der AAAS nicht am Baden-Württemberg-Stand die Forschungskompetenz des Clusters vorstellen möchte. „Das war für uns der Auftakt zur Internationalisierung“, sagt die promovierte Biologin.

Das 2006 gegründete Exzellenzcluster CellNetworks (Zelluläre Netzwerke), in dem 115 Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen im Bereich Lebenswissenschaften zusammenarbeiten, forscht daran, das Zusammenwirken biologischer Netzwerke mit quantitativen Methoden zu erklären. Dafür erarbeiten die Wissenschaftler etwa die Grundlagen der Zellteilung und -migration und entwickeln mathematische Modelle
zu ihrer Simulation.

Um für solche Projekte die besten Forscherinnen und Forscher in den Lebenswissenschaften zu rekrutieren, besucht Becker regelmäßig – entweder gemeinsam mit bw-i oder der bundesweiten Initiative „Research in Germany“ – internationale Karrieremessen für Wissenschaftler wie etwa die European Career Fair in Boston (2014). Während dieser US-Messe vermittelte bw-i einen Kontakt zu der Northeastern University in Boston, wo die Geschäftsführerin die Forschungsarbeit von CellNetworks in einem Vortrag vorstellen konnte. „So baue ich mir ein Netzwerk an verschiedenen Auslandsuniversitäten auf“, erklärt Becker. Die Karrieremessen und die Kontakte sichern dem Cluster den Nachschub an hochqualifizierten Postdoc-Kandidaten, die zu 80 Prozent aus dem Ausland kommen.

Vor drei Jahren hat die Wissenschaftsmanagerin zudem die CellNetworks Summer School initiiert: Ausländische Studenten im 3. oder 4. Studienjahr kommen für einen drei- bis sechsmonatigen Aufenthalt an den Neckar. Die Idee hinter dem Programm: „Ich möchte Botschafter in der Welt haben, die wissen, dass es sich lohnt, in Heidelberg zu studieren oder zu forschen“, so Becker.


Ansprechpartnerin

Annette  Rueß

Annette Rueß

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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