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Hochschuldialog zwischen Alabama und Baden-Württemberg wurde fortgesetzt

Eine Delegation aus dem südlichen US-Bundesstaat informierte sich über den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg.

Die Delegation aus Alabama zu Besuch an der Hochschule Esslingen (Foto: Hochschule Esslingen)

Eine Delegation aus Alabama, die sich aus hochrangigen Mitgliedern von sechs Universitäten des Bundesstaats im Süden der USA zusammensetzte, besuchte vom 5. bis 10. Juni 2016 Baden-Württemberg. Der Aufenthalt wurde federführend von Baden-Württemberg International (bw-i) organisiert und stellte den Gegenbesuch zu einer im Oktober 2015 erfolgten Kooperationsanbahnungsreise nach Alabama für südwestdeutsche Hochschulen für Angewandte Wissenschaften dar.

Ziel des erneuten Austausches war es, den Aufbau von Kooperationen zwischen den Universitäten in Alabama und den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg im Bereich Ingenieurswissenschaften zu fördern. Dabei sollten auf den bereits sehr engen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Baden-Württemberg und Alabama aufgebaut werden, welche insbesondere mit der Ansiedlung des Stuttgarter Autobauers Mercedes-Benz und seinen Zulieferern in Alabama seit den 1990er Jahren verknüpft sind.

Während ihres insgesamt einwöchigen Aufenthalts in Deutschland besuchte die 18-köpfige Delegation die sieben Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Aalen, Esslingen, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Ulm, welche an der Kooperationsanbahnungsreise nach Alabama teilgenommen hatten, und konnte sich so ausführlich über die Stärken des deutschen Modells der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften informieren. Thematisch war die Gruppe, die sich zumeist aus der Führungsebene der ingenieurswissenschaftlichen Fakultäten ihrer Universitäten zusammensetzte, insbesondere am Modell der Ingenieursausbildung, am Bereich der angewandten Forschung und des Technologie- und Wissenstransfers sowie an der engen Verzahnung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft interessiert. Diese Themen haben dem deutschen Modell der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in den letzten Jahren zu einer international verstärkten Sichtbarkeit verholfen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe dabei von der engen Verzahnung zwischen den Hochschulen und der Industrie, der vertrauensvollen Zusammenarbeit der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften mit den Unternehmen der Region sowie den daraus resultierenden exzellenten Praktika- und Jobmöglichkeiten für die Studierenden.

Abgerundet wurden die Hochschulbesuche durch zwei Firmenbesichtigungen bei der Festo Technologiefabrik Scharnhausen und dem Audi-Werk in Neckarsulm sowie durch den Besuch der Burg Hohenzollern und Stadtführungen in Esslingen, Offenburg und Ulm. So konnte den Besuchern aus Alabama nicht nur die wirtschaftliche und wissenschaftliche Stärke des deutschen Südwestens präsentiert werden, sondern ebenfalls die hohe Lebensqualität und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, welche Baden-Württemberg zu einem attraktiven Ziel für einen internationalen Studierendenaustausch und Forschungskooperationen machen.

Die Gruppe zeigte sich beeindruckt von den Stärken Baden-Württembergs, seiner Innovationskraft, der engen Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie dem hohen Niveau seines Ausbildungssystems an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und konnte – wie viele der Delegationsmitglieder mit Begeisterung betonten – mit vielfältigen Ideen, wie die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Südwesten und dem „Yellowhammer State“ vertieft werden kann, nach Alabama zurückkehren.

Auch die baden-württembergische Seite war sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Dialogs. "Die Besuchsintentionen wurden aus Gastgeber- wie Teilnehmersicht voll erfüllt, zu sondieren, welche Hochschulen geeignet und offen für weitere Kooperation in den unterschiedlichen Fachrichtungen sind, die sich in der Fahrzeugtechnologie bündeln: man konnte in einen fruchtbaren Dialog mit wichtigen Ansprechpartnern und Treibern für internationalen Austausch eintreten und diese auf zentraler Ebene erreichen. Positiv überrascht hat die Offenheit der Diskussion und das vielfältige Kooperationsinteresse. Die Vorteile des konzertierten Auftretens baden-württembergischer Hochschulen hat Baden-Württemberg International für beide Seiten gewinnbringend eingesetzt, damit die neuen Kontakte zu Hochschulen Alabamas in Kooperationen münden, die dem gemeinsamen Ziel der Ausbildung global tätiger Ingenieure auf beiden Seiten des Atlantiks zugutekommen", so Beate Maleska, Leiterin Akademisches Auslandsamt an der Hochschule Esslingen. 


Ansprechpartner

Felicitas  Behrendt

Felicitas Behrendt

Wissenschaft, Forschung und Kunst
Länderbereich Nordamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-939
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 




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