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Afrika im Fokus der Hochschulen

bw-i informierte auf einer Informationsveranstaltung über die Bildungspolitik und die aktuellen Entwicklungen in Südafrika, Botswana und Namibia.

Ulrich Mack, Mitglied der Geschäftsleitung von bw-i, eröffnete die Veranstaltung

Die Referenten aus Afrika (v.l.n.r.): Gomotsang Conny Kealeboga-Nkanga, Stellvertretende Botschafterin von Botswana, George Motlatjo Monyemangene, Generalkonsul von Südafrika, sowie Lehlogonolo Sibisi, Stellvertretende Generalkonsulin Südafrika

Rund 35 Teilnehmer besuchten die Informationsveranstaltung

Um baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen in ausgewählten afrikanischen Ländern zu vermitteln, hat Baden-Württemberg International (bw-i) am 14. Juli 2016 im Literaturhaus in Stuttgart einen Informationstag mit den Schwerpunktländern Südafrika, Botswana und Namibia durchgeführt.

Zu Beginn der Veranstaltung lud Ulrich Mack, Mitglied der Geschäftsleitung von bw-i, die Vertreter der baden- württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu ein, den Blick stärker nach Afrika zu richten. In den vergangenen Jahren investierte Afrika vermehrt in die Bildungspolitik, so dass der „schlafende Kontinent“ zunehmend in den Fokus der Bildungseinrichtungen rückt.

Im ersten Teil des Programms informierte Gomotsang Conny Kealeboga-Nkanga, Stellvertretende Botschafterin der Republik Botswana in Deutschland, über die Bildungspolitik in ihrem Land. In den letzten Jahren seien viele Investitionen in das Bildungssystem geflossen, aber es gelte nach wie vor, die Qualität des Bildungssystems durch Reformen zu verbessern. Zudem stellte sie einige erfolgreiche Kooperationsprojekte zwischen Baden-Württemberg und Botswana vor.

George Motlatjo Monyemangene, Gerneralkonsul der Republik Südafrika in München, berichtete über das Nationalabkommen mit Deutschland, das den Rahmen für enge Kooperationen bietet. Als ein Beispiel nannte er das seit 1996 bestehende Science & Technology Cooperation Agreement zur Unterstützung vielfältiger Forschungsprojekte.

Vom Staatsministerium Baden-Württemberg sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst informierten Dr. Christoph Grammer und Fanny Déak über Perspektiven, die das Land für Kooperationen bietet. Grammer zeigte dabei auch eine mögliche Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Daimler und Bosch auf, die bereits in viele Kooperationen eingebunden sind. Déak präsentierte diverse Kooperationsprojekte im Hochschulwesen wie etwa das Tübingen-Südafrika-Programm. In dem vierwöchigen Seminar lernen 15 bis 20 Studenten die deutsche Sprache und bereiten sich in Baden-Württemberg auf ein Studium vor.

Michael Hörig zeigte verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes auf, wohingegen Dr. Beate Wilhelm Finanzierungsförderungen von Grundlagenforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorstellte.

Das Programm des Afrika-Tages umfasste weitere Präsentationen wie vom Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende BWS plus. Das Programm der Baden-Württemberg Stiftung stärkt den Auf- und Ausbau von neuen Beziehungen zu ausländischen Hochschulen. Aktuelle Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte boten die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, die Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft sowie die Universität Freiburg. Das Programm verhalf den Teilnehmern die afrikanische Bildungspolitik sowie die damit verbundenen eigenen Kooperationschancen besser einschätzen zu können.

Die Informationsveranstaltung wurde von rund 35 Vertretern baden-württembergischer Bildungseinrichtungen besucht. Die Teilnehmer nutzten intensiv die Gelegenheit, sich mit den Referenten und anderen Teilnehmern über ihre Afrikaerfahrungen auszutauschen. Insgesamt waren sich alle Afrikaexperten einig, dass die Länder des südlichen Afrikas Zukunftsmärkte darstellen, dessen Potenzial sich baden-württembergische Hochschulen- und Forschungseinrichtungen zu Nutze machen sollten.

Anknüpfend an den Informationstag bietet Baden-Württemberg International voraussichtlich im Herbst 2017 für Vertreter baden-württembergischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine Kooperationsanbahnungsreise in das Südliche Afrika an. Weitere Informationen finden Sie frühzeitig auf unserer Website.


Ansprechpartnerin

Barbara  Houessinon-Junger

Barbara Houessinon-Junger

Leiterin der Abteilung Wissenschaft, Forschung und Kunst

Tel.: +49 (0)711 22787-48
Fax: +49 (0)711 22787-66
E-Mail: 




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