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Großes Interesse an Wissenschaftspartnerschaften mit Kolumbien

bw-i veranstaltete einen Informationstag zum Hochschul- und Forschungsstandort Kolumbien. Der kolumbianische Botschafter Juan Mayr Maldonado, der sich auch mit der bw-i-Geschäftsführung austauschte, betonte das große Potential der Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und dem lateinamerikanischen Staat.

Der kolumbianische Botschafter Juan Mayr Maldonado

Rund 60 Teilnehmer besuchten den Informationstag Kolumbien

v.l.n.r.: Jürgen Oswald (bw-i), Botschafter Juan Mayr Maldonado, Ulrich Mack (bw-i)

Kolumbien verfügt über ein gut ausgebautes Hochschulsystem und bietet ein breites Spektrum an zukunftsorientierten Forschungsthemen. Das Land setzt in der Wissenschaft bewusst auf strategische Vernetzung und internationale Zusammenarbeit. Der seit vielen Jahren intensive Austausch mit Kolumbien gewinnt angesichts der positiven Entwicklungen im Land neue Dynamik und eröffnet dank zahlreicher Förderangebote gute Perspektiven. Vor diesem Hintergrund organisierte Baden-Württemberg International (bw-i) am 5. Februar 2016 in Stuttgart einen ganztägigen Informationstag zum Hochschul- und Forschungsstandort Kolumbien. Die Veranstaltung war mit rund 60 Teilnehmern sehr gut besucht.

Der kolumbianische Botschafter in Berlin, Juan Mayr Maldonado, betonte das große Potential Baden-Württembergs als „Land des Mittelstandes“ und wünschte sich, dass diese wertvollen Erfahrungen eines Tages auch Kolumbien zu Gute kommen. Er setze große Hoffnung auf die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Kolumbien. Doch auch die besten Voraussetzungen würden nicht zwangsläufig zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit führen, sagte er, viel wichtiger sei der Schritt davor: herauszufinden, ob die „Chemie“ stimme.

In seinem Vortrag stellte Mayr Maldonado die bereits vorhandenen Vernetzungen zwischen der deutschen und kolumbianischen Wissenschaftslandschaft und die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten vor. Dr. Sven Werkmeister, ehemaliger Leiter des DAAD-Informationszentrums in Bogotá, informierte über den erstklassigen Studien- und Forschungsstandort, sprach über das beiderseitige wachsende Interesse an einem Ausbau der Zusammenarbeit – beste Voraussetzung, um mit kolumbianischen Institutionen neue Partnerschaften einzugehen. Zudem referierten sechs Institutionen von ihren vielen positiven Erfahrungen, der wertvollen Horizonterweiterung in der Zusammenarbeit mit den gastfreundlichen und lebensfrohen Kolumbianern, der Zusammenarbeit auf Augenhöhe und den interkulturellen Herausforderungen.

Am Vortag wurde die kolumbianische Delegation aus Botschafter Mayr Maldonado, Botschaftssekretär Camilo Villa und Javier Pinzón, Mitarbeiter der kolumbianischen Wirtschaftsfördergesellschaft PROColombia, von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, und Peter Hofelich, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, empfangen. In diesen Gesprächen wurde der Wille einer verstärkten Zusammenarbeit ausdrücklich bekundet. Im Austausch mit bw-i-Geschäftsführer Jürgen Oswald und Ulrich Mack, Mitglied der bw-i-Geschäftsführung, wurden bereits konkrete Schritte der Zusammenarbeit vereinbart. Neben der Kooperationsanbahnungsreise für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im April 2016 stattfindet, sind weitere Delegationsreisen nach Kolumbien geplant.

Denn auch im Bereich der Wirtschaft ist Kolumbien ein Land im Wandel und bleibt eines der dynamischsten Länder Lateinamerikas. Die Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren mit 4,5 Prozent  stetig gewachsen. Aufgrund des sinkenden Ölpreises rechnen Experten für 2016 mit einem Wachstum von 3,2 Prozent.  

Im Gespräch mit bw-i nannte Botschafter Mayr Maldonado als Zukunftsbranchen die Logistik und Infrastruktur. In diesen Bereichen soll in den kommenden Jahren über 100 Milliarden Dollar investiert werden. Die Lage mit Zugang zu zwei Ozeanen prädestiniert Kolumbien als Handels- und Umschlagplatz. Dafür müssen die Häfen, Flughäfen, Brücken und das komplette Straßennetz erneuert werden. Deutsche Unternehmen sind hierbei besonders gefragt. Aber auch Branchen wie Umwelt, Ernährung, Medizin und Verpackungstechnologie werden in dem Land mit einem zahlungskräftigen Mittelstand zunehmend interessanter.


Ansprechpartnerinnen

Andreya  Romano

Andreya Romano

Wissenschaft, Forschung und Kunst
Länderbereich Westeuropa

Tel.: +49 (0)711 22787-36
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Ines  Banhardt

Ines Banhardt

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Lateinamerika

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