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Schnelligkeit und Flexibilität sind beim Standortmanagement künftig gefragt

Baden-Württemberg International und L-Bank luden Vertreter der Regionen und Kommunen zur 24. Jahrestagung der baden-württembergischen Wirtschaftsförderer nach Stuttgart.

Die Referenten (v.l.n.r.): Dr. Roland Scherer (Universität St. Gallen), Christiane Ram (Stadt Mannheim), Dr. Ulrich Theileis (L-Bank), Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Jürgen Oswald (bw-i)

Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises, stellte Leuchtturmprojekte in seiner Region vor

Die Jahrestagung fand erstmals in der Rotunde der L-Bank statt

Auf der Jahrestagung für Wirtschaftsförderer betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, wie wichtig die Arbeit in den Kommunen und Regionen für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Landes sei. Sie skizzierte in ihrem Vortrag die Schwerpunkte für ihre Arbeit im Ministerium und nannte dabei u.a. die Notwendigkeit zur Digitalisierung vor allem der kleineren und mittleren Unternehmen, der Kampf gegen den Fachkräftemangel, aber auch das Thema Schaffung von zusätzlichem Wohnraum in den Ballungsgebieten. 

Zum 24. Mal lud Baden-Württemberg International (bw-i) gemeinsam mit der L-Bank am 9. Dezember 2016 die baden-württembergischen Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer nach Stuttgart. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Standortfaktoren der Zukunft“ stand und erstmals in der Rotunde der L-Bank stattfand, war mit rund 180 Teilnehmern gut besucht. Jürgen Oswald, Geschäftsführer von bw-i, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den regionalen Wirtschaftsförderungen für bw-i und nannte die gemeinsamen Projekte im Jahr 2016. Dazu zählten u.a. die Aktivitäten im Rahmen der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg und auf der Immobilienmesse Expo Real sowie die Informationsreise nach Hamburg. 

In seinem Impulsreferat „Welche Standortfaktoren bestimmen die Zukunft? – Wie sollte sich die Wirtschaftsförderung aufstellen?“ skizzierte Dr. Roland Scherer, Direktor des Instituts für Systemisches Management und Public Governance der Universität St. Gallen, dass die harten Standortfaktoren wie Flächen oder Steuern wichtig bleiben. Doch: „Schnelligkeit, Flexibilität und auch Resilienz sind die Begriffe, durch die sich die „harten“ Standortfaktoren der Zukunft auszeichnen müssen.“ Zudem gewinne das so genannte Bild der Region als weicher Standortfaktor eine immer größere Bedeutung.

Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, stellte das Vier-Säulen-Modell der Wirtschaftsförderung vor: Die L-Bank unterstützt junge und etablierte Unternehmen durch Kredit- und Eigenkapitalvergabe, Finanzhilfen und Standortentwicklung. Im Blickpunkt der Bank steht u.a. die Existenzgründerförderung, in die seit dem Jahr 2011 knapp 3 Milliarden Euro flossen. Theileis: „Kein anderes Bundesland unterstützt Existenzgründer mit einer so großen Fördersumme.“

Über „Nachhaltige Innovationen im Ostalbkreis - Zukunftsideen für Menschen und ihre Umwelt“ sprach Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises, und stellte Leuchtturmprojekte in der Region vor. Dazu gehören das Zentrum Technik für Nachhaltigkeit (ZTN) der Hochschule Aalen sowie die Europäische Ausbildungs- und Transferakademie (EATA) in Ellwangen, in der junge Europäer ab 18 Jahren sowie junge Flüchtlinge unterrichtet werden sollen.

Christiane Ram, Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim, referierte über das Thema „Industrie mitten in der Stadt – Zwischen Vergangenheit und Zukunft am Beispiel Mannheim“. So haben beispielsweise die Unternehmen Caterpillar und John Deere ihre Standorte im Stadtzentrum. „Wir müssen versuchen, zwischen den Anforderungen der Industrie und den Wohngebieten die Balance zu halten“, schilderte Ram die Aufgabe der Wirtschaftsförderung. 


Ansprechpartner

Thomas  Hofmann

Thomas Hofmann

Leiter der Abteilung Standort Baden-Württemberg
Investorenservice und Unternehmenskooperationen

Tel.: +49 (0)711 22787-10
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 




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