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Nicaragua: Investieren in Mittelamerika

bw-i organisierte eine Informationsverantaltung zu den Geschäftschancen in Nicaragua.

v.l.n.r.: Bernd Reuter (MFW), Jürgen Oswald (bw-i), General Alvaro Baltodano, Botschafterin Karla Luzette Beteta Brenes

v.l.n.r: Humberto Solis (ProNicaragua), Ines Banhardt (bw-i), General Alvaro Baltodano, Bernd Reuter (MFW), Botschafterin Karla Luzette Beteta Brenes, Gabriel Sanchez (ProNicaragua)

Nicaragua ist ein Land mit großen natürlichen Ressourcen und einer langen landwirtschaftlichen Tradition. Der mittelamerikanische Staat bietet u.a. interessante Möglichkeiten zur Investition in landwirtschaftliche Produkte wie Naturkautschuk, Okra, Zierpflanzen oder Kakao. Mit diesen Worten warb General Alvaro Baltodano, Minister und Beauftragter des Präsidenten für Ansiedlungen, bei einer Informationsveranstaltung zu Nicaragua am 17. November 2015 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart um Investoren. Die Veranstaltung organisierte Baden-Württemberg International (bw-i) in Zusammenarbeit mit ProNicaragua, der staatlichen Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, sowie dem Lateinamerika Verein e.V. 

Gabriel Sanchez, Geschäftsführer von ProNicaragua, verwies in seinem Vortrag auf Investitionen, steuerliche Anreize und die Gehälter für Arbeitskräfte. So verfügt der demokratische Staat über eine große Anzahl an jungen und qualifizierten Arbeitskräften und bietet steuerliche Anreize durch zahlreiche Freihandelsabkommen und ausländische Investitionsfördergesetze. Nicaragua ist Mitglied in den wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen und in verschiedenen regionalen Zusammenschlüssen. Von größter wirtschaftlicher Bedeutung ist zweifellos das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala und Honduras. Die wichtigsten Ausfuhrländer sind die USA, Kanada und Venezuela. 

Sanchez wies zudem darauf hin, dass der Bereich Fertigung und Montage ein wichtiger Wirtschaftsmotor und einer der dynamischsten Sektoren in Nicaragua sei. Er hatte 2014 mit einem Anteil von 38,5 Prozent zu den Ausfuhren des Landes beigetragen. 

Ein baden-württembergisches Unternehmen, das in Nicaragua aktiv ist, ist der Schokoladenhersteller Ritter Sport aus Waldenbuch. Hauke Will, Leiter der landwirtschaftlichen Produktion von Ritter Sport, zeigte das Engagement seiner Firma in Nicaragua auf: Ritter Sport kaufte 2013 eine Plantage in der Region La Rama, um dort einen nachhaltigen Kakaoanbau aufzubauen. Die Anbaufläche der Plantage wird derzeit auf 1.500 Hektar erweitert. Rund die Hälfte der Infrastrukturmaßnahmen ist bereits umgesetzt und 100.000 Kakaobäume sind gepflanzt. Die erste Ernte wird für 2017 erwartet.

 


Ansprechpartnerin

Ines  Banhardt

Ines Banhardt

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Lateinamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-59
Fax: +49 (0)711 22787-22
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