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Werbung für den Standort Ecuador: Beste Infrastruktur in Lateinamerika

Gemeinsam mit Honorarkonsul Siegfried Rapp stattete der Botschafter Jorge Jurado aus dem Andenstaat Baden-Württemberg International einen Besuch ab.

Jürgen Oswald (Geschäftsführer bw-i), Jorge Jurado (Botschafter Ecuador), Siegfried Rapp (Honorarkonsul Ecuador)

Botschafter Jorge Jurado reiste am 23. März  2015 aus Berlin an, um in mehreren Gesprächen in Stuttgart die Vorzüge seines im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru gelegenen Landes vorzustellen. Bei Baden-Württemberg International tauschte er sich mit bw-i-Geschäftsführer Jürgen Oswald aus. Jurado betonte, dass für Ecuador seine große landschaftliche Vielfalt charakteristisch sei: Quito liege auf 2.850 Meter Höhe in den Anden und sei damit die höchst gelegene Hauptstadt der Welt; die größte Stadt Ecuadors, Guayaquil, liege aber an der Pazifikküstenebene.  

Die Regierung des Landes mit knapp 16 Millionen Einwohnern habe in den vergangenen Jahren viel in das Straßennetz, in Flughäfen, Seehäfen und die Energieinfrastruktur investiert. Schon heute verfüge sein Land über die beste Infrastruktur Lateinamerikas.

Ein weiterer Schwerpunkt der Regierung sei der Ausbau des Lichtfaserkabelnetzes gewesen, was zu dem positiven Ergebnis geführt habe, dass alle größeren Städte miteinander verbunden und das Land bereits über sehr schnelle Internetverbindungen verfüge.

Ecuador könne rund 90 Prozent seines Primärenergiebedarfes über Wasserkraft decken und sei schon heute in der Lage, auch seine Nachbarländer Kolumbien und Peru mit Strom aus dieser Energiequelle zu versorgen.

Dem Aufbau eines modernen Bildungssystems messe sein Land große Bedeutung bei. Bereits heute gebe es ein Netz von 42 staatlichen Berufsbildungsinstituten. bw-i-Geschäftsführer Oswald verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs maßgeblich auf dem leistungsfähigen System der beruflichen Bildung beruhe. So habe das Institut für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Esslingen große Erfahrung in der Beratung auch ausländischer Ausbildungseinrichtungen.

Botschafter Jurado griff diesen Hinweis gerne auf, betonte allerdings, dass nach seiner Überzeugung berufliche Bildung nicht einfach „exportiert“ werden könne. Voraussetzung für die Einführung eines solchen Systems sei, dass leistungsfähige Produktionsbetriebe vorhanden seien. 

Für die baden-württembergische Wirtschaft sieht der Botschafter eine Vielzahl von Ansatzpunkten für ein Engagement in Ecuador. Deutsche Technologie sei besonders im Zusammenhang mit dem Bau von Werften, Kupfer- und Aluminiumschmelzanlagen gefragt. Für Maschinenbauunternehmen könne der weitere Ausbau der Petrochemie interessant sein. Auch der weitere Ausbau des Energiesektors, des Bergbaus und die Holzbearbeitung böten eine Reihe von Investitionsmöglichkeiten. Schließlich könnten auch der Ausbau der Agrarproduktion und der Tourismussektor für baden-württembergische Unternehmen neue Betätigungsmöglichkeiten eröffnen. 

Botschafter Jurado kündigte an, an dem für den 9. Juli 2015 von bw-i geplanten Wirtschaftstag zu den Ländern Ecuador und Peru persönlich anwesend zu sein. Bei dieser Veranstaltung, die ab 14:30 Uhr im Stuttgarter Literaturhaus in der Breitscheidstraße 4 (Bosch-Areal) stattfinden wird, soll auch über die Planungen für die dieses Jahr im November geplante bwi-Markterkundungsreise in diese beiden südamerikanischen Länder berichtet werden. 


Ansprechpartnerin

Cornelia  Frank

Cornelia Frank

Leiterin der Abteilung Außenwirtschaft und Standortmarketing
Wirtschaft / Länderbereich Nordamerika

Tel.: +49 (0)711 22787-16
Fax: +49 (0)711 22787-73
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