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Werbung für den Investitionsstandort Montenegro

Im Auftrag des Staatsministeriums und der montenegrinischen Botschaft lud bw-i zu einer Informationsveranstaltung über den EU-Beitrittskandidaten.

Milo Dukanovic, Ministerpräsident von Montenegro

"Die Donauraumstrategie ist unsere europapolitische Priorität und mir ein Herzensanliegen. Baden-Württemberg verbindet mit Montenegro aber nicht nur dieses Projekt. Es gibt vielerlei wirtschaftliches Potential z.B. in der Wasserkraft, erneuerbaren Energien und Tourismus“, sagte der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter Friedrich auf der von bw-i organisierten Informationsveranstaltung über den Investitionsstandort Montenegro am 11. März 2015 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Milo Dukanovic, Ministerpräsident von Montenegro, präsentierte sein Land als „regionales Zentrum für Wirtschaft, Finanzen und Ausbildung“ und verwies auf bereits 1000 Unternehmen aus insgesamt 100 Ländern in Montenegro. "Wir wollen die Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg und seinen Firmen gerne ausbauen", betonte er in seiner Rede.

Montenegro ist mit etwa 625.000 Einwohnern einer der kleineren Staaten Europas. Nachdem Montenegro nahezu 90 Jahre zu Jugoslawien gehört hatte, wurde es 2006 unabhängig und ist seit Juni 2012 Beitrittskandidat der EU. Im Laufe der letzten Jahre hat sich Montenegro zu einem unternehmensfreundlichen Standort entwickelt. Zu den wichtigsten Wirtschaftsreformen gehören die Liberalisierung des Marktzugangs für ausländische Investoren, die Steigerung der Geldwertstabilität (Euro als gesetzliches Zahlungsmittel), die Senkung bürokratischer Hürden, der Aufbau eines wettbewerbsfähigen Steuersystems und die Schaffung eines freien Kapitalverkehrs.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Montenegros liegen mit 70 Prozent im Dienstleistungssektor. Der Tourismus- und Energiesektor sind die Schwerpunkte der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung. Im Tourismusbereich sind hohe Investitionen in Hotelbau und Infrastruktur sowie Wasserversorgung notwendig. Im Energiebereich sind der Bau von Wasserkraftwerken sowie konventionellen Kraftwerken geplant. Auch mehrere Windparks sollen in den nächsten Jahren mit Hilfe ausländischer Investoren gebaut werden.


Anprechpartnerin

Snjezana  Matijasec

Snjezana Matijasec

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Osteuropa
Internationale Messen

Tel.: +49 (0)711 22787-37
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