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Schneller Markteintritt in China

Die Starthilfe durch das China-Büro von bw-i war für den Autozulieferer J.H. Ziegler der erste Schritt zur eigenen Fertigungsanlage in China.

Mitarbeiter von Ziegler in China (Copyright: Michaela Gabriel)

Eine höchst effiziente Starthilfe bekam der mittelständische Automobilzulieferer Ziegler für sein Engagement in China, wo er unter anderem Vlieskomponenten für die C-Klasse von Daimler herstellt. Vom ersten Kontakt zu Baden-Württemberg International (bw-i) bis zur Gründung einer Ziegler-Tochterfirma in China vergingen nur zwei Jahre – ein Rekord.

„Nach einem Strategiemeeting im Frühjahr 2011 war für uns klar, dass wir eine globale Präsenz brauchen”, sagt Rüdiger Reuter, Geschäftsfeldleiter Automobil bei der J.H. Ziegler GmbH in Achern. Die Unterstützung durch bw-i in China lief so schnell an, dass die Geschäftsleitung bereits im Herbst Vorstellungsgespräche in Nanjing führen und im selben Jahr den ersten chinesischen Ziegler-Vertriebsmann einstellen konnte – zunächst im bw-i-Firmenpool in Nanjing.

„Wir wurden beim Markteintritt so gut betreut, dass wir sehr zügig eine eigene Tochterfirma in China gründen konnten”, so Reuter. Schon 2013 sei Ziegler dort auf eigenen Füßen gestanden. Bis Ende 2014 wuchs die Zahl der Ziegler-Mitarbeiter in China auf elf an, darunter vier Vertriebsleute und sechs in der Produktion. Zunächst nutzen sie noch den Maschinenpark eines deutschen Kooperationspartners. Geplant ist mittelfristig der Aufbau einer eigenen Produktionsanlage für Akustikmaterial sowie Vliesstoffe für hochwertige Autositze in China.

„Unsere Qualität überzeugt die Automobilzulieferer, und wir können sie jetzt auch in China mit dem am Stammsitz in Deutschland vorhandenen Knowhow produzieren”, sagt Ziegler-Manager Reuter. Dazu habe bw-i wertvolle Starthilfe geleistet.

Die vor über 150 Jahren gegründete J.H. Ziegler GmbH hat rund 300 Mitarbeiter und stellt technische Textilien für die Industrie und den Automobilbau her. Ihr Stammsitz ist im baden- württembergischen Achern, weitere Werke hat das Unternehmen in Lambrecht in Rheinland-Pfalz und in Bálbolna in Ungarn. Der Jahresumsatz lag 2014 bei rund 53 Millionen Euro.

Das China-Büro von bw-i bietet mit dem Firmenpool eine einfache Form des Markteintrittes an. Jedes Mitgliedsunternehmen kann im Firmenpool über einen eigenen chinesischen Mitarbeiter verfügen, der für sie den Markt erschließt. „Für viele Mittelständler ist das ein großer Vorteil: Sie haben jemanden vor Ort, sparen sich aber die Anlaufkosten einer eigenen Niederlassung“, sagt Tobias Off, Geschäftsführer der bw-i-Niederlassung in China. Das Büro in Nanjing bietet darüber hinaus noch diverse weitere Dienstleistungen zur Unterstützung baden-württembergischer Unternehmen in China an.


Ansprechpartner

Tobias  Off

Tobias Off

Geschäftsführer bw-i-Büro Nanjing, China

Tel.: +86 (0)25 84729068-818
Fax: +86 (0)25 84725149
E-Mail: 




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