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Digitalisierung wird zum Standortfaktor

Baden-Württemberg International und L-Bank luden Vertreter der Regionen und Kommunen zur 23. Jahrestagung der baden-württembergischen Wirtschaftsförderer ins Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

v.l.n.r.: Hartmut Alker (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz), Dr. Ulrich Theileis (L-Bank), Staatssekretär Peter Hofelich, Jürgen Oswald (bw-i), Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer (IAO und IAT), Dr. Marc Funk (WTM Waiblingen), (Foto: Marc Holzner)

Staatssekretär Peter Hofelich betonte in seiner Rede die Bedeutung einer regionalen Profilierung (Foto: Marc Holzner)

Rund 200 Teilnehmer besuchten die 23. Jahrestagung der baden-württembergischen Wirtschaftsförderer (Foto: Marc Holzner)

Zum Auftakt der Jahrestagung für Wirtschaftsförderer betonte Peter Hofelich, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, dass das Handeln auf regionaler Ebene an Bedeutung gewinnt. Dazu würden auch der weltweit anhaltende Innovationsdruck, der demografische Wandel und die Energiewende beitragen. „Das macht eine offensive regionale Wirtschaftsförderung und Vernetzung der regionalen Wirtschaftsförderer mit den kommunalen Wirtschaftsförderern sowie mit dem Land erforderlich“, sagte er. „Regionale Profilierung ist das Gebot der Stunde, damit Baden-Württemberg Flächenstärke und Vielfalt als sein Markenzeichen bewahrt und stärkt.“

Zum 23. Mal lud Baden-Württemberg International (bw-i) gemeinsam mit der L-Bank am 4. Dezember 2015 die baden-württembergischen Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer ins Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Standortsicherung durch Innovation“ stand, war mit rund 200 Teilnehmern gut besucht.

Jürgen Oswald, Geschäftsführer von bw-i, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den regionalen Wirtschaftsförderungen für bw-i und nannte die gemeinsamen Projekte im Jahr 2015. Dazu zählten u.a. die Aktivitäten im Rahmen der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg und auf der Immobilienmesse Expo Real sowie die Informationsreise nach Zürich und St. Gallen.       

Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, stellte den neuen Investitionsführer Baden-Württemberg vor, der bereits in der sechsten Auflage erscheint: „Wir wollen mit dem ‚Investitionsführer Baden-Württemberg‘ den Unternehmen, die in Baden-Württemberg investieren wollen, einen ersten Kompass mit den wichtigsten Informationen über das Land und die Wirtschaft an die Hand geben.“ .

Über „Schnelles Internet – ein wichtiger Standortfaktor im internationalen Wettbewerb“ sprach Hartmut Alker, Abteilungsleiter im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, und stellte die Breitband-Offensive 4.0 der Landesregierung vor. Das Land hat im Doppelhaushalt 2015/2016 die Mittel für den Breitbandausbau verdreifacht. Außerdem setzt es gezielt zusätzliche Mittel des Bundes ein, so dass für den Breitbandausbau bis 2018 insgesamt fast 250 Millionen Euro in Baden-Württemberg zur Verfügung stehen. „Das Land will so eine flächendeckende und zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur aufbauen“, so Alker.

Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer, Institutsleiter des Fraunhofer IAO und IAT Universität Stuttgart, referierte über das Thema „Kommune 2020 – Veränderungsprozess durch Digitalisierung“. Seine These: Die Zukunft der deutschen Städte und Kommunen ist digital. „Digitalisierung wird künftig zum Standortfaktor und wird die Polarisierung der Städte beschleunigen“, sagte Bauer. Als potenzielle Handlungsfelder der Kommunen sieht er u.a. Online-Bürgerdienste, Bürgerbeteiligung und die Digitalisierung verwaltungsinterner Abläufe.

Wie das Geschäft eines regionalen Wirtschaftsförderers sich verändern muss, darüber berichtete Dr. Marc Funk, Geschäftsführer der Wirtschaft, Tourismus und Marketing GmbH (WTM) in Waiblingen, in seinem Vortrag: „Best Practice Waiblingen: Zusammenspiel zwischen Wirtschaftsförderung und Unternehmen“. Funk betonte, wie wichtig es dafür sei, eine neue Form der Beteiligungskultur und der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu etablieren. Denn so könne die Gemeinde das Know-how der lokalen Unternehmen für die Standortentwicklung besser nutzen. „Wir konnten einen klaren Kompetenzgewinn durch die Beteiligung privater Akteure erreichen“, so Funk.

 


Ansprechpartner

Thomas  Hofmann

Thomas Hofmann

Leiter der Abteilung Standort Baden-Württemberg
Investorenservice und Unternehmenskooperationen

Tel.: +49 (0)711 22787-10
Fax: +49 (0)711 22787-22
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