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Baden-Württemberg präsentiert seine Kompetenzen für die Weltausstellung EXPO 2020 in Dubai

Die Wirtschaftsförderung im Arabischen Emirat Sharjah strebt eine engere Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International an.

v.l.n.r.: Jürgen Oswald (bw-i), Daniel Sander (Ingenieurkammer BW), Dr. Alexander Rieck (IAO), Minister Dr. Nils Schmid, Sheikh Ahmad ibn Sa'id Al Maktoum (EXPO 2020), Stefan Gallon (Generalkonsul in Dubai), Dr. Andreas Hutarew (Ingenieurkammer BW)

v.l.n.r: Jürgen Oswald (bw-i), Sheikha Bodour al Qasimi (Shurooq) , Minister Dr. Nils Schmid, Marwan J. Al Sarkal (Shurooq)

Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid präsentierte die Kompetenzen des Südwestens im Bereich Architektur und Ingenieurdienstleistungen vor den Verantwortlichen der Weltausstellung EXPO 2020 in Dubai. Im Gespräch mit dem Leiter des Organisationskomitees der EXPO 2020, Sheikh Ahmad ibn Sa'id Al Maktoum, betonte er, dass in Baden-Württemberg eine große Zahl von hoch kompetenten Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros zu Hause ist, von denen sehr viele auch international sehr erfolgreich tätig seien. Bereits jetzt seien viele dieser Unternehmen in Großprojekten in Dubai tätig. 

Das Gespräch führte Schmid während einer Delegationsreise nach Saudi-Arabien (Riad) und in die Vereinigten Arabischen Emirate - kurz VAE - (Dubai und Sharjah). Vom 21. bis 26. November 2015 besuchte der Minister mit einer 32-köpfigen Delegation aus Politik und Wirtschaft den Mittleren Osten. Baden-Württemberg International (bw-i) organisierte die Reise im Rahmen des Programmes zur Erschließung ausländischer Märkte. 

Während des Austausches sagte Scheich Al Maktoum, der auch Chef der Fluglinie Emirates ist, dass die EXPO 2020, dem Jahr, in dem die Vereinigten Arabischen Emirate ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, dazu genutzt werden soll, Dubai als Modellstadt der Zukunft mit nachhaltigen Lösungen in den Bereichen Mobilität, Energie und Wasserversorgung zu präsentieren. 

Neunzig Prozent der für die EXPO erstellten Infrastruktureinrichtungen und Gebäude sollen auch nach der Zeit der Weltausstellung genutzt werden. Offenbar ist daran gedacht, das EXPO-Gelände für Universitäten, Shoppingmalls und andere Nutzungen zu erhalten. Außerdem soll der internationale Flughafen, der maritime Hafen und das EXPO-Gelände als Einheit gesehen werden. 

Dass Baden-Württemberg ein attraktiver Partner für die EXPO 2020 sein kann, zeigte Dr.-Ing. Alexander Rieck vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) auf und stellte die „Morgenstadt-Initiative“ vor. Viele Unternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen und Kommunen seien in dieser Initiative des Bundesforschungsministeriums tätig. Dies sei ein Beleg dafür, dass baden-württembergische Büros durchaus in der Lage seien, einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, die EXPO 2020 zu einem Schaufenster für nachhaltige Stadtentwicklung zu machen.

In dem Gespräch wurde deutlich, dass Ideen aus Baden-Württemberg in den drei Phasen Erstellung des EXPO-Geländes, Nutzung der EXPO als Schaufenster für den Architektur- und Ingenieurstandort Baden-Württemberg und Nutzung der EXPO-Infrastruktur nach der Zeit der Weltausstellung durchaus willkommen sind.    

Ein weiteres Ziel der Delegationsreise war die Intensivierung der Kontakte zum Emirat Sharjah, das unmittelbar an das Emirat Dubai angrenzt. In Sharjah-Stadt trafen die Mitglieder der politischen Delegation mit der Präsidentin der Wirtschaftsfördereinrichtung des Emirats Sharjah (Shurooq), Sheikha Bodour al Qasimi, sowie mit dem Shurooq-Geschäftsführer Marwan J. Al Sarkal zusammen, die beide ihr großes Interesse an einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg und bw-i zum Ausdruck brachten.  

bw-i hatte bereits im Jahr 2014 für baden-württembergische Unternehmen eine Delegationsreise in die VAE organisiert und dabei auch erstmals Kontakt zum Emirat Sharjah aufgenommen. Im März 2015 folgte dann der Besuch einer Abordnung aus Sharjah in den deutschen Südwesten. 

Das Emirat Sharjah, nach Abu Dhabi und Dubai das drittgrößte der insgesamt sieben Arabischen Emirate, sieht sich als das kulturelle Zentrum der VAE. Große Investitionsmöglichkeiten gebe es in den Bereichen Tourismus und Freizeit, Transport und Logistik, im Gesundheitswesen und im Umweltsektor. Architekten, Planer und Ingenieure aus Baden-Württemberg seien sehr willkommen, so die Shurooq-Manager, Sharjah zu einer Zukunftsstadt zu entwickeln. Im Tourismussektor legt Sharjah Wert darauf, dass kulturelle Erbe und historische Bausubstanz, sofern noch vorhanden, in neue Projektplanungen einzubeziehen. Aktuell wichtigstes Vorhaben sei das Hotelprojekt Madinat Al Bedani. 

Weitere Programmpunkte der Reise waren eine gemeinsam von Shurooq und der Handelskammer von Sharjah organisierte Veranstaltung zum Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, der Besuch des von bw-i organisierten Firmengemeinschaftsstandes auf der großen Baumesse „Big 5“ in Dubai sowie ein Erfahrungsaustausch mit bereits in den VAE und in Saudi-Arabien tätigen Unternehmen aus Baden-Württemberg.


Ansprechpartner

Andreas  Pfister

Andreas Pfister

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Naher und Mittlerer Osten

Tel.: +49 (0)711 22787-51
Fax: +49 (0)711 22787-97
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