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Informationsaustausch zwischen Indien und Baden-Württemberg

bw-i empfing eine Delegation des Bundesstaates Rajasthan auf der Hannover Messe.

Deutsch-indischer Austausch unter der Leitung von Industrieminister Khimsar (4.v.l) und bw-i-Geschäftsführer Oswald (5.v.r.)

Indien ist das Partnerland der diesjährigen Hannover Messe - und Premierminister Narendra Modi reiste mit Vertretern von 14 Bundesstaaten Indiens und von über 400 Unternehmen nach Niedersachsen. Eine indische Delegation des Bundestaates Rajasthan unter Leitung von Industrieminister Gajendra Singh Khimsar suchte auf der Messe den Dialog mit Baden-Württemberg. Jürgen Oswald, Geschäftsführer von Baden-Württemberg International (bw-i), empfing die Inder am ersten Messetag (13. April 2015) am von bw-i organisierten Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg in der Halle „Industrial Supply“ zum gemeinsamen Austausch.

Die Regierung Rajasthans, so führte Minister Khimsar aus, plane ein nachhaltiges und über längere Zeit angelegtes Investitionsförderprogramm. Das Programm werde Investorentreffen, Veranstaltungen und Konferenzen umfassen, um gezielt ausländische Unternehmen anzuwerben. Aktuell bereits geplant ist der „Resurgent Rajasthan Partnership Summit“  vom 19.-20. November 2015 in Jaipur.

Der Bundesstaat Rajasthan mit der Hauptstadt Jaipur im Nordwesten Indiens ist der größte Bundesstaat des Landes und hat eine Bevölkerung von 68,6 Millionen Einwohnern. Rund 60 Prozent der Fläche des Staates werden von dem von der Modi-Regierung geplanten Industriekorridor Delhi-Mumbai umfasst. Traditionelle Schlüsselindustrien in Rajasthan sind neben der Mineralindustrie, Textilien, Tourismus, Edelsteine und Schmuck, Naturbausteine (Marmor und Granit) sowie landwirtschaftliche Nahrungsmittel.

Von der Regierung wird ferner ein Ausbau der in Rajasthan aufstrebenden Branchen  Automobil, Solar, IT, Elektronik, Keramik und Glas, Öl und Gas sowie Stromerzeugung und Straßenbau angestrebt. Bereits im Rajasthan angesiedelt sind internationale Unternehmen aus dem Bereich Automobil wie Honda, Ashok Leyland, TAFE und JCB. Mit bis zu 330 Sonnenstunden im Jahr ist ebenso für die solare Stromproduktion die entscheidende natürliche Ressource vorhanden, so dass in diesem Bereich die Regierung Rajasthans langfristiges Potenzial sieht. Schließlich zeigten sich die Inder auch beim Thema Wasser und Abwasser an einer Zusammenarbeit mit baden-württembergischen Unternehmen interessiert. Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen auf der Internetseite des Bureau of Investment Promotion Rajasthan.

bw-i-Geschäftsführer Oswald zeigte sich erfreut über die zahlreichen Kooperationsmöglichkeiten und betonte, dass er „gerade auch für baden-württembergische Unternehmen in Rajasthan viele Ansätze für ein wirtschaftliches Engagement“ sehe.

 


Ansprechpartnerin

Anna  Krywalski

Anna Krywalski

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereiche Indien, Australien und Baltische Staaten

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