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Drei Jahrzehnte erfolgreiche Internationalisierung

bw-i feierte das 30-jährige Bestehen mit einem Festakt - und diskutierte zu diesem Anlass die Frage, wie Baden-Württemberg auch in Zukunft die Chancen der Globalisierung nutzen kann.

Prof. Dr. Heribert Dieter, Globalisierungsexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik

Herbert Bossinger (Mitglied der Geschäftsleitung von bw-i), Theresia Bauer (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst), Dr. Nils Schmid (Minister für Finanzen und Wirtschaft), Jürgen Oswald (Geschäftsführer von bw-i), Ulrich Mack (Mitglied der Geschäftsleitung von bw-i)

Teilnehmer der Podiumsdiskussion: Jürgen Oswald, Prof. Dr. Wolfram Ressel (Rektor der Universität Stuttgart), Theresia Bauer, Margaret Heckel (Moderatorin), Dr. Nils Schmid, Ulrich Dietz (Vorstandsvorsitzender GFT Technologies AG), Prof. Dr. Heribert Dieter

"Die Innovationskraft unserer Wirtschaft weiterhin so hoch zu halten und unsere Unternehmen entsprechend zu stärken“ – darin besteht für Dr. Nils Schmid MdL, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft, eine der größten Herausforderung für das Bundesland im Südwesten. Schmid vertrat diese Auffassung auf der Festveranstaltung von Baden-Württemberg International (bw-i), die am 22. September 2014 ihr 30-jähriges Jubiläum im Haus der Wirtschaft beging. Unter den 350 Gästen waren neben Minister Schmid auch Theresia Bauer MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Bei der Begrüßung der Gäste betonte bw-i-Geschäftsführer Jürgen Oswald, dass es in den vergangenen 30 Jahren das Ziel der Internationalisierungsagentur gewesen sei, „ein guter Dienstleister“ für die baden-württembergische Wirtschaft und Wissenschaft zu sein: „Wir sind stolz darauf, dass unsere Angebote angenommen werden und freuen uns über die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer.“

Prof. Dr. Heribert Dieter, Globalisierungsexperte an der renommierten Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, sah in seinem Vortrag „Gewappnet für die Globalisierung? Deutschland im internationalen Wettbewerb“ das Bundesland im Südwesten in einer guten Position: „Baden-Württemberg gehört zu den Gewinnern der Globalisierung.“  Die Exportwirtschaft sei ein kräftiger Motor des Wachstums. Doch zugleich warnte er auch die Verantwortlichen: „Hüten Sie sich davor, Erfolg als gegeben zu nehmen! Man muss sich auch in der Globalisierung immer wieder neu erfinden.“ Als größte Herausforderung für Deutschland wertet Dieter den demographischen Wandel, der das Arbeitskräftepotenzial hierzulande um 6,5 Millionen auf 38 Millionen Menschen im Jahr 2030 sinken lässt.

In der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Wie Baden-Württemberg auch künftig die Chancen der Globalisierung nutzen kann“ freute sich Ministerin Bauer darüber, wie gut die hiesige Wissenschaft bereits internationalisiert sei: „Die baden-württembergischen Hochschulen sind enorm gut vernetzt und haben eine Fülle von Kooperationen im Ausland“. Aber sie betonte auch: „Wir müssen bei der Internationalisierung strategischer vorgehen. Wir sollten nicht nur Kooperationen einsammeln, sondern mehr darauf schauen, was wir mit ihnen wollen und was nachhaltig ist.“  

Prof. Dr. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart, sieht die Wissenschaft als Vorreiter der Globalisierung: „Wir brauchen den Austausch mit internationalen Wissenschaftlern.“ Er definiert ganz klar als Strategie der Wissenschaft, „Zukunftsthemen für unser Land aufzugreifen und für diese Bereiche entsprechend internationale Kontakte zu knüpfen.“

Ulrich Dietz ist Vorstandsvorsitzender der GFT Technologies AG und führt damit ein global aufgestelltes Unternehmen, doch er schätzt durchaus die Stärken des Standortes im Südwesten: „Wir haben ein hohes Arbeitsethos, eine gute Infrastruktur und sind innovativ.“ Deshalb hofft der Manager auch, dass Baden-Württemberg der Anschluss an die Digitalisierung gelingen wird. Von der Politik fordert er „eine klare langfristige Linie, wo wir in Baden-Württemberg hin wollen.“ Von Baden-Württemberg International erwartet er, dass die Gesellschaft in der Außenwirtschaftspolitik "die Leitplanken setzt" und als eine Art "Außenministeriumle" fungiert.

 


Ansprechpartnerin

Annette  Rueß

Annette Rueß

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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