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Mongolischer Botschafter Tsolmon Bolor zu Gast bei Baden-Württemberg International

Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Baden-Württemberg traf der neue Botschafter der Mongolei, Tsolmon Bolor, am 28. Mai 2014 auch mit dem Geschäftsführer von Baden-Württemberg International, Jürgen Oswald, zusammen.

Jürgen Oswald, Geschäftsführer von bw-i, Tsolmon Bolor, Botschafter der Mongolei

Botschafter Tsolmon Bolor, der von Honorarkonsul Prof. Dr. Andreas Pitum begleitet wurde, unterstrich bei seinem Besuch bei Baden-Württemberg International (bw-i), dass Deutschland bereits heute der wichtigste Handelspartner der Mongolei in der Europäischen Union sei. „Wir wollen die engen Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland noch weiter intensivieren. Eine gute Basis dafür ist, dass über 30.000 Mongolen die deutsche Sprache beherrschen, das entspricht immerhin einem Prozent der gesamten mongolischen Bevölkerung.“

Bw-i-Geschäftsführer Jürgen Oswald wies darauf hin, dass Baden-Württemberg International zur Zeit dabei sei, eine Wirtschaftsdelegationsreise unter Leitung des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Finanz- und Wirtschaftsministers Dr. Nils Schmid MdL in die Mongolei zu organisieren. Das Programm der Reise, die vom 14. bis 19. Juni 2014 stattfinden wird, sehe auch eine Teilnahme an den „German-Mongolian-Corporate Days“ vor. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die 2012 von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) ins Leben gerufen wurde und das Ziel verfolgt,  die bilateralen Kooperationen und den Technologie- und Know-how-Transfer zwischen Deutschland und der Mongolei zu fördern.

Solche Besuche, so Botschafter Bolor, seien sehr gut geeignet, um das zwischen Deutschland und der Mongolei im Herbst 2011 geschlossene Kooperationsabkommen im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich mit Leben zu erfüllen. Mit diesem Abkommen soll zum einen der deutschen Wirtschaft Zugang zu mongolischen Rohstoffen ermöglicht werden, zum anderen soll ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Mongolei durch deutsche Investitionen in den Bereichen Ressourcenabbau und Weiterverarbeitung von Bodenschätzen im Land geleistet werden.

Die mongolische Regierung, so Botschafter Bolor, sei sehr daran interessiert, durch die Förderung und Veredelung der in seinem Land reichlich vorhandenen natürlichen Bodenschätze  die wirtschaftliche Entwicklung zu befördern. Ein aktuelles Großprojekt sehe vor, Benzin durch die Verflüssigung von Kohle zu gewinnen. Zum zweiten werde ein Schwerpunkt auf die Förderung sogenannter Seltener Erden gelegt und drittens soll ein Industrieparks in Sainshand mit einer Koks-, Kupfer-, Zement- und Eisenerzfabrik errichtet werden. Ein zentrales Thema sei in der Mongolei zudem der Aufbau einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur. Deutsche Technik und Know-how seien dabei sehr willkommen.

Die Mongolei gehört zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Sie verfügt über umfangreiche Vorkommen an Kohle, Kupfer, Gold, Molybdän, Flussspat und Nickel. Nur ein kleiner Teil des Landes ist bislang erforscht und der Großteil der Rohstoffvorkommen ist noch nicht erschlossen.

Jürgen Oswald betonte, dass die sehr leistungsfähigen und hoch innovativen baden-württembergischen Unternehmen durchaus auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Mongolei leisten könnten. Zudem könne er sich auch eine Zusammenarbeit zwischen baden-württembergischen und mongolischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen vorstellen.

Botschafter Bolor wies darauf hin, dass insbesondere im Bereich der Ingenieurausbildung Nachholbedarf bestehe. Mit der Eröffnung der „Deutsch-Mongolischen Hochschule für Rohstoffe und Technologie“ im Herbst 2014 in der Nähe von Ulaanbaatar erfolge bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Die Initiative zum Aufbau der Hochschule geht zurück auf eine Initiative des mongolischen Präsidenten Tsakhia Elbegdorj und der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

 


Ansprechpartnerin

Anja  Kümmel

Anja Kümmel

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich China

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