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Die Wirtschaftsförderung in der Rolle als Initiator, Netzwerker und Moderator

Auf der 22. Jahrestagung von Baden-Württemberg International und der L-Bank für baden-württembergische Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer informierten sich am 1. Dezember 2014 rund 160 Teilnehmer über die neuen Handlungsfelder der Wirtschaftsförderung.

Die Referenten der Tagung (von links nach rechts): David Westenberg (inter3), Daniel Zwicker-Schwarm (Deutsches Institut für Urbanistik), Peter Hofelich MdL (Beauftragter der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk), Jürgen Oswald (bw-i), Herbert Bossinger (bw-i), Ralf Eichhorn (Wirtschaftsförderung Karlsruhe)

Peter Hofelich MdL, Beauftragter der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk

Rund 160 Vertreter der Wirtschaftsförderung kamen zur Jahrestagung nach Stuttgart

Zum Auftakt der Jahrestagung für Wirtschaftsförderer lobte Peter Hofelich MdL, Beauftragter der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk, „das gute Zusammenspiel aller Akteure, um unser Land zukunftsfest zu machen“. Dabei hob er besonders drei Bereiche hervor: das dichte Innovationsnetz, die Bemühungen im Kampf gegen den Fachkräftemangel sowie die Anstrengungen in der Quartierspolitik.

Zum 22. Mal lud Baden-Württemberg International (bw-i) gemeinsam mit der L-Bank die baden-württembergischen Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer ins Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Neue Handlungsfelder der Wirtschaftsförderung durch Globalisierung, technologischen Wandel und demografische Entwicklungen.“ Jürgen Oswald, Geschäftsführer von bw-i, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den regionalen Wirtschaftsförderungen für bw-i und wies auf die zahlreichen  Dienstleistungen von bw-i bei den Themen Ansiedlung, Bestandspflege sowie Internationalisierung hin.     

Über das Thema „Wirtschaftsförderung – intelligent, nachhaltig und integrativ? Anforderungen, Strategien und Lösungen“ referierte Daniel Zwicker-Schwarm vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin. Ob Globalisierung oder technologischer Wandel, Ressourcenknappheit, Demografie oder Wertewandel – die Herausforderungen für die Wirtschaftsförderungen sind vielfältig. „Der Dreiklang intelligent, nachhaltig und integrativ kann der Wirtschaftsförderung Orientierung geben“, sagte Zwicker-Schwarm. Unter intelligent versteht er eine auf Wissen und Innovation gestützte Wirtschaft, nachhaltig beinhaltet für ihn die Themen Energie- und Ressourceneffizienz und integrativ bezieht er auf den Arbeitsmarkt mit Beschäftigungsförderung und Fachkräftesicherung. „Die Wirtschaftsförderung ist im besten Fall Initiator, Netzwerker und Moderator“, beschreibt Zwicker-Schwarm die Rolle der kommunalen Vertreter.

Eine bedeutende Herausforderung für Wirtschaftsförderer ist der demografische Wandel mit seinen negativen Folgen für den Arbeitsmarkt. „Neben der Erschließung des regionalen Potenzials wird es zunehmend wichtiger, qualifizierte Zuwanderer zu gewinnen“, erläuterte David Westenberg von inter3 GmbH – Institut für Ressourcenmanagement in seinem Vortrag „Fachkräfte und Stadtentwicklung: Wie können Kommunen für qualifizierte Zuwanderer attraktiv werden.“ Dabei spiele die Willkommens- und Anerkennungskultur eine entscheidende Rolle.

Wie eine Stadt „zu einem internationalen Magnet für junge Leute“ werden kann, verdeutlichte der Karlsruher Wirtschaftsförderer Ralf Eichhorn in seinem Vortrag „Technologieorientierte Stadtentwicklung am Beispiel SmarterCity Karlsruhe.“  Diese Initiative der Stadt und ihren Partnern aus Forschung und Wirtschaft hat das Ziel, durch den effizi­en­ten Einsatz neuester Techno­lo­gien die Lebens­qua­lität für die Menschen und die Innova­ti­onsfähigkeit der Unter­neh­men in der Stadt zu steigern. Als ein Beispiel führte Eichhorn, Teamleiter Innovation, Netzwerke und Internationales bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe, das E-Mobilitätszentrum an: Dort haben sich verschie­­­de­­­ne Partner bei Ausstel­­­lungs- und Werkstat­t­flä­chen für neue Entwick­­­lun­­­gen aus dem Bereich eMobility wie eBikes oder eBoards zusammengeschlossen.


Ansprechpartner

Thomas  Hofmann

Thomas Hofmann

Leiter der Abteilung Standort Baden-Württemberg
Investorenservice und Unternehmenskooperationen

Tel.: +49 (0)711 22787-10
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 




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