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Kongress mit baden-württembergischen Ingenieuren im Nordirak

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg (INGBW) richtet in Kooperation mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und Baden-Württemberg International im kurdischen Norden des Irak am 10. und 11. November einen Ingenieurkongress aus.

Die föderale Region Kurdistan-Irak ist für baden-württembergische Ingenieure ein spannender Markt: Die als sicher geltende Region investiert ihre sprudelnden Rohstoffeinnahmen zunehmend in den Ausbau der Infrastruktur. Um am Aufbau der Region mitwirken zu können, stellen baden-württembergische Experten auf dem Kongress nordirakischen Bauherren Ingenieurbaukunst aus dem deutschen Südwesten vor.

„Im Nordirak gibt es großes Interesse an hochwertigen Ingenieurleistungen aus Deutschland“, sagt INGBW-Hauptgeschäftsführer Daniel Sander. „Nordirakische Regierungsvertreter haben uns ausdrücklich zu diesem Kongress ermuntert“, berichtet er von einem Delegationsbesuch mit Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) vom vergangenen Mai. „Wir wollen nun die nordirakischen Verantwortlichen davon überzeugen, dass sie mit baden-württembergischem Know-how beim Aufbau ihres Landes am besten fahren.“

Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid sagt: "Mit den Delegationsreisen des Landes verfolge ich das Ziel, Türöffner für baden-württembergische Unternehmen zu sein. Wir sind im Mai als erste Delegation eines deutschen Bundeslandes in den Nordirak gereist, weil es meiner Meinung nach wichtig ist, früh in solchen interessanten Ländern dabei zu sein. Dadurch, dass dort viel in Infrastruktur investiert wird und das Land eine Erdölindustrie hat, in der Anlagen- und Maschinenbau eine große Rolle spielen, ist es ein spannender Markt für unsere Planungs- und Ingenieurbüros."

Die autonome Republik Kurdistan-Irak gilt als prosperierende Insel der Stabilität im arabisch geprägten Irak. Vom Terror ist sie weitgehend verschont geblieben, die Reisewarnung des Auswärtigen Amts für den Irak gilt hier nur eingeschränkt. Seit der Entdeckung von Gas und Öl-Vorkommen erlebt die Region einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Ihr Haushaltsvolumen beträgt pro Jahr rund 18 Milliarden Dollar bei einer Einwohnerzahl von 5 Millionen.

In den kommenden Jahren sollen laut INGBW-Hauptgeschäftsführer Sander vor allem anspruchsvolle Großbauprojekte entstehen – darunter Staudämme, Wasserkraftwerke, Verkehrsnetze und Wasser- und Abwasserversorgung. „Bei solchen Vorhaben ist High-Tech-Wissen gefragt – eine gute Voraussetzung für unsere Ingenieure, um gegen die große internationale Konkurrenz zu bestehen.“

Der vom Finanz- und Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und von Baden-Württemberg International geförderte Kongress unter dem Titel "The Art of Civil Engineering made in Baden-Württemberg - Germany" konzentriert sich auf Ingenieurleistungen im Bauwesen. Zehn baden-württembergische Ingenieure präsentieren High-Tech-Lösungen für Großbauprojekte, Stadt-, Infrastruktur- und Landschaftsplanung, Wasserwirtschaft, Müllentsorgung, Energieversorgung, Vermessung, IT-Lösung, Katasterwesen, 3D-Visualisierung und Brandschutz. Anschließend soll es Gespräche mit Bauverantwortlichen geben.

Während der Reise sollen zudem Kontakte zu öffentlichen Stellen knüpft und der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg präsentiert werden. „Unsere Aktivitäten im Nordirak kommen nicht nur großen Ingenieurgesellschaften zu Gute. Sie öffnet auch die Türen für mittelständische Ingenieurbüros aus unserem Land“, betont Sander.
Entsprechend wird der Kongress nicht nur von großen Ingenieurbüros wie Fichtner GmbH & Co. KG, Gruner AG sowie NovaTec Consulting GmbH bestritten. Auch das Netzwerk bit Consult GmbH und das aus der INGBW gegründete Konsortium bw engineers GmbH sind dabei. Aber auch kleinere hoch spezialisierte Ingenieurbüros wie der Leichtbauspezialist str.ucture, Werner & Balci GmbH sowie id architekten yazici.yazici.verheyen sind vertreten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ingbw.de/kongress-nordirak/


Ansprechpartner

Andreas  Pfister

Andreas Pfister

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich Naher und Mittlerer Osten

Tel.: +49 (0)711 22787-51
Fax: +49 (0)711 22787-97
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