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Aktuelle Ernst & Young Studie belegt: Baden-Württemberg bei ausländischen Investoren so gefragt wie noch nie.

Die Zahlen des diesjährigen European Investment Monitors, den die Beratungsgesell-schaft Ernst & Young im jährlichen Rhythmus veröffentlicht, zeigen: Baden-Württemberg liegt im Jahr 2012 bei den Auslands-Direktinvestitionen ganz vorne.

Laut des European Investment Monitors liegt Baden-Württemberg mit 224 Auslands-Direktinvestitionen deutlich vor Nordrhein-Westfalen (136), Hessen (68), Bayern (44) und Berlin (34) auf dem ersten Platz im Bundesländervergleich. Dabei konnte der deutsche Südwesten eine Steigerung an Projekten von 45 Prozent zum Vorjahr verzeichnen (2011: 154), während Nordrhein-Westfalen eine Abschwächung von 12 Prozent erfahren musste (2011: 155). Auch bei den im Jahr 2012 durch die Auslands-Direktinvestitionen geschaffenen Arbeitsplätzen liegt Baden-Württemberg mit 3.480 Arbeitsplätzen vor Nordrhein-Westfalen (2.552) und Berlin (1.342).

Die Ernst & Young Studie, die ausschließlich Firmenneugründungen sowie Erweiterungen bereits in einem Bundesland ansässiger ausländischer Unternehmen erfasst, betrachtet auch die ausländischen Direktinvestitionen, die in deutschen Städten getätigt werden. Spitzenreiter ist Frankfurt mit 53 Projekten vor Düsseldorf (49) und Berlin (34). Sehr bemerkenswert ist allerdings, dass sich unter den Top-Ten drei Städte aus Baden-Württemberg befinden, nämlich Stuttgart (24), Konstanz (13) und Mannheim (12). Dieses Ergebnis zeigt, dass es in Baden-Württemberg neben der Landeshauptstadt Stuttgart auch weitere für ausländische Investoren sehr attraktive Regionen gibt. Betrachtet man den gesamten Ballungsraum Stuttgart im Vergleich mit anderen europäischen Großräumen wie Greater London oder Paris/Ile-de-France schafft es die Metropolregion Stuttgart mit 81 Projekten auf den sechsten Platz. An achter Stelle folgt Freiburg mit 71 Projekten. Die Großräume Berlin oder München schaffen es hingegen nicht auf einen der ersten zehn Plätze.
Die wichtigsten ausländischen Investoren in Deutschland sind für Ernst & Young wie im Vorjahr die USA, die Schweiz und Großbritannien. Baden-Württemberg profitiert bei den Auslands-Direktinvestitionen vor allem von der Schweiz, die mit 73 Projekten den stärksten ausländischen Investor darstellt. Mit 38 Projekten folgen die USA, Großbritannien (14) und China (7).

Jürgen Oswald, Geschäftsführer von Baden-Württemberg International, dem Kompetenzzentrum für das Land Baden-Württemberg zur Internationalisierung von Wirtschaft und Wissenschaft, freut sich über die Ergebnisse der Studie: „Der aktuelle European  Investment Monitor bestätigt das deutlich gestiegene Interesse von ausländischen Investoren am Standort Baden-Württemberg, welches wir auch in unserer täglichen Arbeit erfahren“. „Für das Jahr 2012 haben wir insgesamt 330 Projekte von ausländischen Investoren erfasst, dies bedeutet eine Steigerung von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, so Jürgen Oswald weiter.

Im Unterschied zur Studie von Ernst & Young erfasst  bw-i nicht nur Firmenneugründungen und Firmenerweiterungen, sondern alle Investitionen von ausländischen Unternehmen in Baden-Württemberg. Dies können auch Beteiligungen an bereits bestehenden Unternehmen oder Firmenübernahmen sein.

Unter den Herkunftsländern ausländischer Investoren belegt auch in der bw-i Statistik die Schweiz mit 95 Projekten den Spitzenplatz (2011 kamen insgesamt 70 Investitionen aus der Schweiz). Es folgen mit großem Abstand die USA mit 40 (2011: 34), Österreich mit 30 (2011: 22) und Frankreich mit 25 (2011: 23) Projekten. Bezogen auf die für ausländische Investoren attraktivsten Branchen führen im Jahr 2012 die Informations- und Telekommunikationstechnologien mit 43 Fällen, gefolgt vom Maschinenbau (40) und dem Dienstleistungssektor (38). Dahinter folgen die Elektrotechnik sowie die Sektoren Automobilzulieferung, Medizintechnik und Metallverarbeitung mit jeweils 14 Projekten.


Ansprechpartnerin

Marina  Schmid

Marina Schmid

Leiterin der Abteilung Standort Baden-Württemberg
Internationale Messen und Standortkommunikation

Tel.: +49 (0)711 22787-32
Fax: +49 (0)711 22787-113
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