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bw-i Wirtschaftstage am 18. und 19. Juli 2012 zeigen: Interesse an China nach wie vor ungebrochen.

Reges Interesse bei Firmenvertretern und Unternehmern aus Baden-Württemberg weckte am Mittwoch, 18.07.2012, die Informationsveranstaltung „Erfolgreich in China – keine Glückssache!“, die von Baden-Württemberg International (bw-i) gemeinsam mit der LBBW durchgeführt wurde. Über den Dächern Stuttgarts trafen sich in der LBBW-Filiale am Kleinen Schlossplatz über 100 Vertreterinnen und Vertreter von baden-württembergischen Unternehmen, um sich von kompetenten Fachleuten die Möglichkeiten, Chancen und Risiken des chinesischen Marktes für deutsche Unternehmen aufzeigen zu lassen. Zweite Station der Roadshow war Karlsruhe am Donnerstag, 19.7.2012. In Zusammenarbeit mit der IHK Karlsruhe konnte auch hier für die circa 70 Interessenten ein hochinteressantes und ansprechendes Programm zusammengestellt werden.

bw-i Geschäftsführer Jürgen Oswald begrüßt die Teilnehmer

Das Thema "Standort China" stößt nach wie vor auf reges Interesse

IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Mengele begrüßt die Referenten in Karlsruhe

Nachdem bw-i Geschäftsführer Jürgen Oswald in seinem Grußwort die besondere Bedeutung Chinas sowohl als Produktions- als auch als Investitionsstandort herausgehoben und auf die immer größer werdende Bedeutung des chinesischen Binnenmarktes auch für ausländische Unternehmen hingewiesen hatte, übergab er das Rednerpult an Bernd Reitmeier, Gesellschafter der STARTUP FACTORY Shanghai. Dieser zeigte auf, wie sehr ihn die Schlagzeilen verwundern, die er hier in Deutschland über seine Wahlheimat China lese. Angebliche Immobilienblase, Wachstumszahlen von „nur noch“ 8 Prozent, deutlich gestiegene Löhne – dass hinter diesen Meldungen aber die Einführung einer Sozialversicherung in China stehe, dass man künftig eher auf Klasse als auf Masse setzen wolle und daher die Wachstumszahlen niedriger seien und dass der Konsum im eigenen Land gegenüber dem Export immer mehr Fahrt aufnehme, sehe er nicht in den Schlagzeilen. Somit war sein Ausblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Chinas – trotz eines offenen Auges für die Probleme wie den Mangel an ausgebildeten Fachkräften im Land und der zunehmenden Bürokratisierung – durchweg positiv.

Die Bürokratisierung und die damit verbundenen juristischen Hürden auf dem Weg nach China standen im Mittelpunkt von Frau Dr. Eva Drewes‘ Vortrag. Frau Dr. Drewes ist bei der Anwaltskanzlei Luther in Shanghai tätig und gab einen Überblick über die verschiedenen Rechtsformen, die ausländischen Unternehmen beim Gang nach China zur Verfügung stehen. Neben dem „traditionellen Weg“ des Joint Ventures ist es für ausländische Unternehmen in den letzten Jahren auch einfacher geworden, 100-prozentige Tochterfirmen zu gründen.

Praktische Erfahrungen der Unternehmensansiedelung in China lieferte René Reinhold, Geschäftsführer Finanzen/Controlling der Ritter Energie und Umwelttechnik, die seit 2002 sehr erfolgreich in China tätig ist. Zwar verschwieg er nicht die Anlaufschwierigkeiten in der Findungsphase des Joint Ventures, die er als „Kampf der Kulturen“ beschrieb, mittlerweile habe man die kulturellen Unterschiede aber auf beiden Seiten akzeptiert und konstruktiv in die Arbeit eingebunden.

Dr. Hai Sun, der als langjähriger bw-i Mitarbeiter an beiden Standorten tätig ist, wusste einiges über genau diese kulturellen Unterschiede zu berichten und versuchte, dem Stuttgarter Publikum einige Facetten der chinesischen Geschäftstradition näher zu bringen und die Zuhörer zu überzeugen, dass vieles vermeintlich Fremde der anderen Kultur abfällt, wenn man sich nur genug auf sie einlässt.

Im Anschluss stellten die Mitarbeiter des China-Büros von Baden-Württemberg International ihre Arbeit vor und zeigten Möglichkeiten auf, mit Hilfe von bw-i in China Fuß zu fassen, z.B. über den bw-i Firmenpool.

Abschließend bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, bei fernöstlichen Snacks weitere Fragen an die anwesenden Experten zu richten und Kontakte mit anderen Teilnehmern zu knüpfen.

Am Donnerstag, den 19. Juli, fand die Veranstaltung auch in Karlsruhe statt. Nach der Begrüßung durch Herrn Prof. Hans-Peter Mengele, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe, hatten die etwa 70 interessierten Teilnehmer hier die Möglichkeit, neben den Ausführungen von Frau Dr. Drewes und Herrn Reitmeier sowie den Einschätzungen der Experten von bw-i auch an den Erfahrungen von Herrn Oliver Winzenried, Vorstand der WIBU-Systems AG, teil zu haben, der eine Repräsentanz seiner Firma in China aufgebaut hat und nun seit einiger Zeit sehr erfolgreich deutsche High-Tech-Produkte an chinesische Unternehmen verkauft. Ebenso wie tags zuvor Herr Reinhold konnte auch Herr Winzenried den anwesenden Intererssenten hier wertvolle Praxiserfahrungen liefern und durch konkrete Beispiele die Erläuterungen der anwesenden Experten lebendig bebildern und unterstreichen.


Ansprechpartnerin

Anja  Kümmel

Anja Kümmel

Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft
Länderbereich China

Tel.: +49 (0)711 22787-935
Fax: +49 (0)711 22787-22
E-Mail: 



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