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Umweltministerin Tanja Gönner begleitete Mitte Mai eine baden-württembergische Wirtschaftsdelegation nach Israel. Mit dabei waren unter anderm Mitarbeiter des Umweltministeriums und Vertreter der Firmen Dantherm Filtration, EnBW, KBA-MetalPrint, MVV Energie und Uhl Windkraft.
Ziel der politischen Delegation war es, zusammen mit Vertretern des israelischen Umwelt- und Infrastrukturministeriums neue Konzepte der Energieversorgung und der Abwasserreinigungstechnik zu erörtern.
Gebiete, auf denen Israel über viel Erfahrung verfügt, sodass sich Deutschland im Hinblick auf die schonende Verwendung von Ressourcen in Zukunft an Israel orientieren kann. Im Gegenzug profitiert der Staat im Nahen Osten von den Hightech-Produkten made in Baden-Württemberg. Daher organisierte Baden-Württemberg International (bw-i) in Zusammenarbeit mit der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer in Tel Aviv eine Kontaktbörse für die fünf mitgereisten baden-württembergischen Unternehmen, bei der diese die Gelegenheit hatten, Geschäftskontakte zu israelischen Unternehmen zu knüpfen.
Weitere Stationen des Besuchsprogramms waren das sogenannte SMART- Projekt in Ein Feshcha, ein Wasserprojekt, das in Zusammenarbeit mit der Uni Karlsruhe betrieben wird, sowie die Besichtigung des Ben Gurion National Solar Energy Centers. Außerdem wurden die Firmen Netafim, welche Bewässerungssysteme herstellt, und das Unternehmen „Better Place“, das Elektro-Fahrzeuge anbietet, besichtigt.
Das Bild zeigt Ministerin Gönner bei der Spendenübergabe für einen Hain im „Wald der Deutschen Länder“ in Lehavim. Im Anschluss daran pflanzte sie das erste Bäumchen des neuen baden-württembergischen Hains.
